Ein großer Roman über ein kleines Theater: die Augsburger Puppenkiste.
Ein zwölfjähriges Mädchen gerät nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste durch eine verborgene Tür auf einen märchenhaften Dachboden, auf dem viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem aber die Frau, die all diese Marionetten geschnitzt hat und nun ihre Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Sie beginnt im 2. Weltkrieg, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Stadttheaters, in der Gefangenschaft einen Puppenschnitzer kennenlernt und für die eigene Familie ein Marionettentheater baut. In der Bombennacht 1944 verbrennt es zu Schutt und Asche. »Herzfaden« erzählt von der Kraft der Fantasie in dunkler Zeit und von der Wiedergeburt dieses Theaters. Nach dem Krieg gibt Walters Tochter Hatü in der Augsburger Puppenkiste Waisenkindern wie dem Urmel und kleinen Helden wie Kalle Wirsch ein Gesicht. Generationen von Kindern sind mit ihren Marionetten aufgewachsen. Die Augsburger Puppenkiste gehört zur DNA dieses Landes, seit in der ersten TV-Serie im westdeutschen Fernsehen erstmals Jim Knopf auf den Bildschirmen erschien.
Ein großer Roman über die Stadt Augsburg und die Familie, die uns allen über Generationen ein Geschenk gemacht hat
Von Theodor Storm bis Heinrich von Kleist – die Magie des Marionettentheaters
Kooperation mit der Augsburger Puppenkiste
Thomas Hettche
Thomas Hettche wurde in einem Dorf am Rande des Vogelsbergs geboren und lebt in Berlin. Seine Essays und Romane, darunter »Der Fall Arbogast« (2001), »Die Liebe der Väter« (2010), »Totenberg« (2012), »Pfaueninsel« (2014) und »Herzfaden« (2020), wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Premio Grinzane Cavour, dem Wilhelm Raabe-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Zuletzt erschien »Sinkende Sterne« (2023).
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»Dieser Roman ist ein Monument der Virtuosität, eine formvollendete Erzählarchitektur, bestehend aus unzähligen Türen, hinter denen sich historische und symbolische Räume auftun.«
Björn Hayer ()
»[...] wie sie sich die Erzähl- und Zeitebenen aufeinander zu bewegen und unmerklich ineinander übergehen, das bildet das ästhetische Zentrum dieses Romans. Er ist unverkennbar selbst ein ›Marionettenspiel‹.«
Helmut Böttinger ()
»Es ist eine grandios vergnügliche Wiedersehensfeier mit der eigenen Kindheit. [...] Ein literarischer Triumph.«
Denis Scheck ()
»[Hettche] recherchiert akribisch, wirft ein Licht auf Epochen, Begebenheiten und historische Personen, die bis dahin wenig Beachtung gefunden hatten [...]. All das mischt er mit Elementen aus Märchen, Fantastik und Schauergeschichten.«
Anne Otto ()
»Hettche schreibt spannend, bildreich, lebendig.«
Herbert Schorn ()
»Ein wahres Lesevergnügen.«
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»Zauberhaft – ein Geschenk!«
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»Mit schwebender Leichtigkeit führt Hettche die beiden Erzählfäden im Wechsel – den informativen blau und den märchenhaften rot gedruckten.«
Dorothea Westphal ()
»Eine fantastische Geschichte.«
Doris Richter ()
»Hettche erzählt die Geschichte der legendären Serie als Mix aus Fakten und Fiktion. Ein Mythos wird lebendig. Nicht nur für Nostalgiker.«
Birgit Eckes ()
»Ein in jeder Beziehung zauberhaftes Buch.«
Angela Wittmann ()
»Wie die Familie Oehmichen [...] mit der Kraft der Fantasie Licht in die dunkle Zeit gebracht hat und das Theater gründete, erzählt der Autor im bewegenden Roman.
Kirsten Ammermüller ()
»Von diesen Anfängen der Augsburger Puppenkiste erzählt der deutsche Autor Thomas Hettche in seinem klug komponierten Roman ›Herzfaden‹, in dem er historische Fakten und Fiktion verknüpft.«
Babina Cathomen ()
»Thomas Hettche schuf mit seinem Roman ›Herzfaden‹ ein literarisches Denkmal.«
Edith Rabenstein ()
»Ein großer Roman.«
Biggi Müller ()
»Thomas Hettche trifft mit ›Herzfaden‹ direkt ins Herz der Leser.«
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»Wie in einem vorzüglichen Puppentheater weiß der Autor, […] und somit gewiss früher Nutzer aller erwähnten kulturellen Angebote, Schrecken und Pointe und das, was sich im Gedächtnis festhaken soll, zu platzieren.«
Judith von Sternburg ()
»Ein Roman über die magische Kraft des Erzählens, über die Macht der Poesie.«
Frank Pommer ()
»Eine zauberhafte Lektüre.«
Marion Schwarzmann ()
»Mit spielerischem Tiefgang hat Thomas Hettche selbst wie ein Puppenspieler agiert und schreibend auf wundersame Weise an unserem „Herzfaden“ gezogen. Eine der imponierendsten Neuerscheinungen dieses Bücherjahres.«
Peter Mohr ()
»Ein vielschichtiger Roman über eine deutsche Familie, über ihr Verhältnis zu Kultur und Ideologie und auch eine Coming-of-Age-Geschichte.«
Cornelia Geißler ()
»Meisterhaft versteht es Thomas Hettche, immer wieder jene magischen Momente zu beschwören, in denen die Figuren erwachen.«
Welf Grombacher ()
»Thomas Hettche füllt die Geschichte des berühmten Marionettentheaters so klug, spannend, wissend, ja, bezaubernd mit Leben.«
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»Wie Thomas Hettche hier die Geschichte der Augsburger Puppenkiste und ihrer Gründer:innen mit den Geschichten ihrer hölzernen Bewohner und mit einem modernen Märchen verknüpft, das ist hochspannend, hinreißend – und das ist große Kunst.«
Tom Wohlfahrth ()
»Aus diesem Kontrast zwischen dunklen Kriegstagen und der Macht der Fantasie
zieht der Roman viel Kraft. Hettche gelingt das Kunststück, jene ganz besondere Magie auch in seinem Roman zu entfachen.«
Andreas Schröter ()
»Es ist ein Märchen über die Wahrheit.[...] Eine Erzählung aus Fakten und bunten Phantasmagorien.«
Paul Jandl ()
»Thomas Hettche erzählt mit einfachen Worten und poetischem Fluss.«
Stefan Keim ()
»Hettche hat ein feines Gehör für Schönheit und Schrecken.«
Stefan Kister ()
»Hettche arbeitet heraus, dass Realität und Märchen eng verbunden sind.«
Nadine Schmidt ()
»›Herzfaden‹ entfacht ganz nebenbei die im Kindesalter entfachte Faszination am nur vermeintlich schlichten groben Marionettenspiel neu.«
Philipp Seidel ()
»Literarische Referenzen leuchten auf, Märchenhaftes, Zauberhaftes. ›Herzfaden‹ ist der Faden der Marionette zum Publikum. Thomas Hettche versteht es, daran zu ziehen.«
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»Sein [Thomas Hettche] neues Buch ›Herzfaden‹ ist als ›Roman der Ausgsburger Puppenkiste‹, wie der Untertitel lautet, auch ein Generationenphänomen.«
Andreas Platthaus ()
»Von der Kraft der Fantasie in dunkler Zeit erzählt Thomas Hettche Roman ›Herzfaden‹.«
Anja Höfer ()
»›Herzfaden‹ ist eine hochromantische Hommage an eine Kunstform, die ganz von der Illusion lebt, dass ein Stück totes Holz zum lebendigen Wesen wird.«
Richard Kämmerlings ()
»Nichts weniger als dieses ewige Präsens der Fantasie holt Thomas Hettche von der Marionettenbühne und feiert es in seinem besonderen Roman.«
Katrin Hillgruber ()
»Dieser für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman erzählt sehr anschaulich und empathisch die aufschlussreiche reale Geschichte der Augsburger Puppenkiste.«
Jürgen Kanold ()
»Eine vertrackte Konstruktion [Handlungsebene und Erzählebene], die Thomas Hettche ohne mechanisches Knirschen und mit großer Eleganz zu einem zugleich so unterhaltsamen wie auch beunruhigenden Roman zusammengefügt hat.«
Christoph Schröder ()
»Geschickt hält der Roman die Balance zwischen Märchenton, phantastischen Elementen im Stil von Michael Endes ›Unendlicher Geschichte‹, Coming-of-Age Roman und Zeithistorischem.«
Hubert Spiegel ()
»Charmant steigt Hettche in die Vergangenheit hinab und lässt die Gründungsgeschichte von Oehmichens Marionettentheater aufs Neue lebendig werden.«
Alois Knoller ()
»Hettche erzählt lebendig, es ist ein leicht zu lesendes, zweifarbig gedrucktes Buch für Jüngere – als Kunstallegorie leichtgewichtig, aber eine schöne Liebeserklärung.«
Alexander Kluy ()
»Das ist wirklich ein Roman, bei dem ich alle meine abgebrühten Lesegewohnheiten zur Seite lege und einfach in diesem Buch versinke, das aber dennoch sehr sehr klug ist und auch sehr lustig.«
Wiebke Porombka ()