Wurst und Wahn - Eine satirische Reise in die Welt der Fleischesser und Vegetarier
In Jakob Heins Roman Wurst und Wahn bestellt ein junger Mann bei einer Weihnachtsfeier arglos eine Gänsekeule - und erntet von seinen Kollegen, allesamt überzeugte Vegetarier, entsetzte Kommentare. Um die peinliche Situation zu retten, verkündet er kurzerhand den Vorsatz, ab Neujahr komplett auf Fleisch zu verzichten. Doch der Entzug erweist sich als schwieriger als gedacht: Schon bald schleppt er sich energielos durchs Leben, geplagt von schlimmen Visionen. Als dann noch seine Manneskraft schwächelt und die Freundin davonläuft, kennt er nur noch ein Ziel: Die Gier nach Fleisch.
Rettung naht in Form des Geheimbunds der Karnivoren, die sich dem Kampf gegen das um sich greifende Vegetariertum verschrieben haben. Als Undercover-Agent soll unser Held die Vegetarier unterwandern und möglichst viele zum Rückfall in die alte Welt der Fleischesser bewegen. Eine urkomische Satire über Gewissensbisse, kulinarische Glaubenskriege und die Tücken des Verzichts - pointiert und scharfzüngig erzählt von Bestsellerautor Jakob Hein.
Jakob Hein
Jakob Hein arbeitet als Psychiater. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter »Mein erstes T-Shirt« (2001), »Herr Jensen steigt aus« (2006), »Wurst und Wahn« (2011), »Kaltes Wasser« (2016) und »Die Orient-Mission des Leutnant Stern« (2018). Sein Buch »Hypochonder leben länger und andere gute Nachrichten aus meiner psychiatrischen Praxis« (2020) stand nach Erscheinen wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Zuletzt erschien sein Roman »Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste« im Frühjahr 2025.
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Eine herrlich komische Satire.
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Jakob Hein provoziert in seiner grandiosen Farce die Anhänger beider Fraktionen, in dem er sie mit ihren Vorurteilen konfrontiert.
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Nach all den anständigen, super korrekten Büchern über Ernährung, Veganertum und die böse Fleischindustrie endlich mal eine bitterböse, unkorrekte Satire.
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Jakob Hein [...] ist ein Spötter bester Art: exzentrisch in der Pointe, aber nie plump. […] brillante Komik in Prosaform.
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