Die Geschichte der leidenschaftlichsten und durchtriebensten Großmutter aller Zeiten
Ein Roman über das Aufwachsen eines Mädchens, das zwischen glückloser Mutter und selbstverliebter Großmutter zerrieben wird, über ein Leben zwischen drei Kulturen, über drei Jahrzehnte voller Schicksalsschläge und überraschender Wendungen, über die vergessenen Geheimnisse der tatarischen Küche – mit einer Heldin, die auch als Putzfrau in Deutschland alle Fäden in der Hand hält.
Jenseits des Urals herrscht das heimliche Matriarchat und die schöne Tatarin Rosalinda fühlt sich viel zu jung, um Großmutter zu werden. Doch der Abtreibungsversuch an der Tochter Sulfia misslingt und Aminat wird geboren. Zum ersten Mal steht die despotische Rosalinda einem Geschöpf gegenüber, das sie mit Haut und Haaren liebt.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion führt Rosalindas Überlebenswille die drei unzertrennlichen Frauen nach Deutschland. Da ist die Tatarin längst die leidenschaftlichste Großmutter aller Zeiten – und der Leser Zeuge haarsträubender Ereignisse und komischer Szenen.
»Alina Bronsky lässt das Mutter monster munter aus der Schule der Diktatoren plaudern – grausam und ulkig.« Stern
»Ihr rasanter Stil ist zwingend, die Geschichte unterhaltsam und fesselnd, die Sprache witzig und böse.« NDR
»Beißend komisch« The New Yorker
Alina Bronsky
Alina Bronsky, geboren 1978, lebt in Berlin. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg. 2019 und 2021 erschienen ihre Bestseller »Der Zopf meiner Großmutter« und »Barbara stirbt nicht«, 2024 folgte ihr Roman »Pi mal Daumen«, der als Lieblingsbuch der Unabhängigen ausgezeichnet wurde.
Alina Bronsky Deutschland Emanzipation Enkelin Erziehung Familie Kontrolle Oma Sowjetunion Tochter
»Eine aberwitzige coole Story. Die schärfsten Gerichte der tartarischen Küche ist kein Melodram, sondern ein emanzipatorisches Märchen.«
()
»Alina Bronsky [...] zählt zu einer Reihe heranwachsender junger Schriftstellerinnen, die sehr geradlinig, erdverbunden und grundsympathisch sich einen Namen machen werden.«
()
»[...] Das alles ist mit zynischer Nonchalance und großer Cleverness erzählt. [...] ein bewundernswerter Balanceakt zwischen Klamotte und Tragigkomödie, hervorragend klimatisiert durch kühle Ironie.«
()
»Bronskys Sinn für die kleinen zwischenmenschlichen Gesten, die häufig feinen Unterschiede zwischen den Kulturen und die Tragikomödie namens Leben ist schlicht bewundernswert.«
()
»Ein aufregendes Buch, sehr empfehlenswertes Buch.«
Christine Westermann ()