Bei »Unterhopfung« mag man keine Stadt
Als Punk der ersten Stunde und einer der einflussreichsten deutschsprachigen Musiker, als Sänger und Texter der »Fehlfarben«, hat Peter Hein noch nie Interesse daran gehabt, das allzu Naheliegende zu tun. Sobald er spürt, dass sich »öde Tourroutine« einzuschleichen droht, macht er sich auf den Weg. In seinem eigenen Tempo, Reiseführer und Internet-Suchmaschinen souverän ignorierend, dafür mit unverstelltem Blick auf die Welt.
Peter Hein
Peter Hein, geboren 1957, gehört zu den Protagonisten der deutschen Punkbewegung der späten 70er-Jahre. Er wurde als Sänger und Texter der Bands Mittagspause, Fehlfarben und Family 5 bekannt. Die Qualität seiner Songtexte und sein einzigartiger Gesangsstil beeinflussen die Pop- und Rockmusik bis heute. Von Fans wird Peter Hein als Punklegende und Erfinder des deutschen Songtextes kultisch verehrt, und zahlreiche Bands und Musiker (Blumfeld, Campino u.v.a.) berufen sich immer wieder auf seine Kunst. Nach der Jubiläumsplatte (“26 1/2”), auf der zahlreiche Fehlfarben-Fans aus der deutschen Musikszene (u. a. Herbert Grönemeyer, Tocotronic, Helge Schneider, Francoise Cacuts) ihre Interpretation von Fehlfarben-Songs präsentierten, hat Peter Hein mit den Fehlfarben wieder eine von der Presse vielbeachtete neue Platte (“Handbuch für die Welt”) herausgebracht. Er lebt in Wien und Düsseldorf.
»Peter Hein hat wenig von seiner früheren Wut verloren. Das ist sehr angenehm [...].«
Hans Hoff ()
»Hein bringt das Punkding zurück ins blass gewordene Literaturspielfeld, Gott sei Dank!«
Jan Drees ()
»Es bereitet viel Freude, Hein durch die Gassen und Straßen kleiner und großer Städte zu begleiten und sich insbesondere an seinen rhetorischen Ausbrüchen zu erfreuen.«
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»Ein höchst lesenswertes Buch über Deutschland, in dem sich ein ›fremder‹, fast stadtsoziologisch kühler Blick mit Geschichtsbewusstsein verbindet.«
Richard Kämmerlings ()
»Ein kurzweiliges, höchst empfehlenswertes Stück Literatur, das vom Leben im globalisierten Deutschland handelt, aber auch vom Triumph des menschlichen Geists über die neuen Technologien.«
Ulrich Gutmair ()