Eine neue Erklärung für das Erstarken von Populismus und Verschwörungsideologien
Wer verstehen möchte, warum Vertrauen immer wichtiger, aber Misstrauen immer wahrscheinlicher wird und welche Folgen umfassende Vertrauenskrisen für die Gesellschaft haben, muss dieses Buch lesen.
In einer zunehmend komplexer werdenden Gesellschaft muss man vertrauen. Ohne Vertrauen in gesellschaftliche Systeme und Institutionen wird man handlungsunfähig. Um als Misstrauender nicht handlungsunfähig zu werden, gibt es eine plausible Alternative: Man vertraut denen, die ebenfalls misstrauen. Und zwar nicht aufgrund ihrer Kompetenz oder Erfahrung, sondern einzig und allein aufgrund des gemeinsamen Misstrauens. Es entstehen Misstrauensgemeinschaften – eine Gefahr für die gesellschaftliche Stabilität.
Besondere Ausstattung: Pappband mit Naturpapier und Folienprägung
Aladin El-Mafaalani
Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, ist Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis für öffentliche Wirksamkeit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und das Bundesverdienstkreuz.
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»zugänglich und differenziert, verständlich, ohne unzulässig zu vereinfachen«
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»Der Soziologe Aladin El-Mafaalani zeigt, was passiert, wenn sich die zusammenschließen, die nur noch ihrem Misstrauen trauen ‒ und wie Populisten davon profitieren. Sein Fazit: Das ist demokratiegefährdend.«
Markus Clauer ()
»Eine neue Perspektive auf die drängendsten Probleme der Gegenwart.«
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»Hochspannend! Es ist eine Perspektive, die so häufig verloren geht.«
Paul Ronzheimer ()
»Misstrauensstrukturen fördern Populismus, Verschwörungserzählungen und libertäre Strömungen. Deren Mechanismen offenzulegen, ist die Leistung dieses Essays.«
Heike Schmoll ()