Udo Lindenberg wird achtzig. Hört sich unglaublich an, ist aber so. In »Udo Fröhliche« durchmisst der Udo-Freund und -Chronist Benjamin von Stuckrad-Barre (»Panikherz«) acht Jahrzehnte Udo-Universum, buchstabiert das Lindenberg-Alphabet von Alkohol über Cello und Fernweh, Rollschuhe, Sprache, Hotel und Hut bis zur Zigarre.
Biografische Kurzgeschichten über einen Mann, der die Bundesrepublik, ihre Gesellschaft, die Sprache und dadurch die Denkweise, verändert hat – durch seine Musik, vor allem aber durch sein gnadenlos unprätentiöses Menschsein. Aus großer Nähe, kundig, witzig und scharfsinnig erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre von einem, der zum Ereignis wurde und zur bundesdeutschen Institution. Es geht natürlich auch um Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung – schließlich ist Lindenbergs Leben eine sagenhafte Heldenreise.
Benjamin von Stuckrad-Barres Buch ist erstmals 2016 als reich bebildertes Magazin bei der Axel Springer Verlagsgruppe erschienen. Das Magazin war damals nach wenigen Wochen vergriffen. Der Autor hat das Buch – mit Genehmigung des Springer Verlags – für die Neuausgabe zu Udo Lindenbergs 80. Geburtstag durchgesehen, überarbeitet und erstmalig auch als Hörbuch eingesprochen.
»Udo mag, wie jeder denkende Mensch, ein Problem haben mit dem Alter. Allerdings muss man auch feststellen: Das Alter hat ein Problem mit Udo. Irgendwie kriegt es ihn nicht zu fassen. Ob der Gutschein für die Reise zum Mond noch gilt? Udo wäre dann jetzt so weit.« (Aus dem Kapitel »Geburtstag«)
Benjamin von Stuckrad-Barre
Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Autor von »Soloalbum«, 1998, »Livealbum«, 1999, »Remix«, 1999, »Blackbox«, 2000, »Transkript«, 2001, »Deutsches Theater«, 2001, »Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft – Remix 2«, 2004, »Was.Wir.Wissen.«, 2005, »Auch Deutsche unter den Opfern«, 2010, »Panikherz«, 2016, Udo Fröhliche, 2016/2026, »Nüchtern am Weltnichtrauchertag«, 2016, »Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen – Remix 3«, 2018, »Noch wach?«, 2023, und gemeinsam mit Martin Suter: »Alle sind so ernst geworden«, 2020, und »Kein Grund, gleich so rumzuschreien«, 2024.www.stuckradbarre.de
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»Kundig, witzig und scharfsinnig erzählt sein enger Freund Benjamin von Stuckrad-Barre von Aufstieg, Absturz, Wiederauferstehung Udo Lindenbergs.«
Ina Beyer ()
»Der Autor erzählt klug und scharfsinnig davon, wie ein Sänger im Alleingang die Bundesrepublik und ihre Sprache verändert hat und selbst zur Institution wurde.«
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»Wenn mein Lieblings-Sprachjongleur und Wort-Messias ein Buch über meinen Lieblings-Alles schreibt, dann ist das für mich natürlich erstmal das matchigste Match der Welt. Aber man muss gar kein Lindenberg-Fan sein, um sich von diesen genialen Texten über diesen genialen Typen einfach mal perfekt entertainen zu lassen. Super lustig, super soulig und vor allem super das Phänomen erklärt, welches in ein paar Wochen 80 wird. Ganz, ganz großes Daumen-Kino.«
Jan Delay ()
»Sein Buch durchdringt den Kosmos Udo Lindenberg.«
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»Benjamin von Stuckrad-Barre zuzuhören, wenn er von Lindenberg erzählt […] ist extrem unterhaltsam.«
Beate Strobel ()
»Einen besseren Udo-Kenner als Benjamin von Stuckrad-Barre gibt es nicht. Und einen klügeren, witzigeren und einen, der alles aus dem Lindenberg-Kosmos begriffen, erfühlt und notiert hat, auch nicht. 80 Jahre unser wunderbarer Udo ‒ hier brillant aufgefächert.«
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»Und alles, wirklich alles, liest sich klug, witzig, auch anrührend.»
Elke Heidenreich ()
»Eine Biografie in Form eines ABC, in der kaum ein Detail aus Lindenbergs Leben fehlt.«
Gerrit Bartels ()
»›Je mehr wir über ihn wissen, desto mehr Rätsel gibt er uns auf‹, schreibt Stuckrad-Barre. ›Wir wissen scheinbar alles und wisse doch gar nichts.‹ Das ist ja das Schöne. Gut, dass das mal einer aufgeschrieben hat.«
Peter Berger ()
»›Ein Satz von Stuckrad-Barre bringt das Prinzip vielleicht am besten auf den Punkt: Die Frage 'Warum?' ist bei Udo immer falsch. Denn er fragt: 'Warum nicht?' – und hat damit immer recht.‹«
Samira Straub ()
»Ich empfehle Ihnen, dieses Buch zur Hand zu nehmen, Sie werden viel erfahren über Udo und sein unstetes Leben.«
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»Man findet hier Wahrheiten, die sich wie Lügen anhören, und Lügen, die plausibel auch die Wahrheit sein könnten. Also sehr Udo Lindenberg.«
Antonia Leise ()
»eine vergnügliche bis verwegene Biografie«
Kerstin Kratochwil ()
»Man wird unbedingt fortgerissen von Stuckrad-Barres Neuerfindung Deutschlands.«
Ronald Pohl ()
»(...) ein kurzweiliges Buch (...), das sich liest wie ein Vademecum für finstere Zeiten und Leute mit zu vielen ›Dustergedanken‹.«
Knut Cordsen ()
»Ein so unterhaltsames wie kenntnisreiches Buch«
Knut Cordsen ()
»Aus großer Nähe, kundig, witzig und scharfsinnig erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre von einem, der zum Ereignis wurde und zur bundesdeutschen Institution.«
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»ein immens tolles Kompendium«
Jakob Blazza ()