Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte die Kontrolle darüber behalten, wie man auf dieses Leben blicken wird.
Als Julian Barnes erfährt, dass er eine Krankheit hat, die für ihn tödlich sein kann, aber nicht sein muss, heißt das für ihn, die Dinge zu ordnen. Was zählt im Leben, welche Lebensphase war wichtig, oder trügt die Erinnerung? Er nimmt Abschied, indem er den Anfang und das vermeintliche Ende dieses außergewöhnlichen Schriftstellerlebens erzählt – und eine fiktive Geschichte, in der auch ganz viel Julian Barnes steckt.
Eine literarische, ehrliche Bilanz, ein Blick zurück und nach vorn von Julian Barnes, dem großen englischen Romancier, der sich vielleicht mit diesem Buch vom Schreiben verabschiedet. Schließlich weiß man nie, wann genau das eigene Leben endet.
Julian Barnes
Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograf, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter »Flauberts Papagei«, »Eine Geschichte der Welt in 10 ½ Kapiteln« und »Lebensstufen«. Für seinen Roman »Vom Ende einer Geschichte« wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.
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»Hier arbeitet einer für die Ewigkeit, von deren Existenz er nicht überzeugt ist. Ich schon: Sein Werk wird bleiben.«
Birgit Fuss ()
»Ein zugleich äußerst ehrlicher, wie (selbst-)ironischer Text über Realität und Fiktion am Ende eines langen Schriftstellerlebens.«
Mechthild Hesse ()
»Ich bin restlos begeistert.«
Nina Kunz ()
»›Abschied(e)‹ ist ein geradezu rabiat unsentimentales Alterswerk, das vor Luzidität sprüht.«
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»Noch einmal zeigt Julian Barnes, wie er Disparates, Erdachtes und Gedachtes zusammenbindet, wie sich daraus kein rundes und glattes, aber ein erfahrungsgesättigtes Buch ergibt.«
Ulrich Rüdenauer ()
»Man folgt Julian Barnes gern bei seinen Gedanken und dem Räsonnieren über das Leben, das sich dem Ende nähert. All das wirkt locker dahingeschlenkert, mal mehr, mal weniger nachdenklich, mal heiter-sarkastisch und oft tiefernst.«
Gerrit Bartels ()
»Was für ein großer europäischer Autor.«
Katja Gasser ()
»Mit seinem angekündigten letzten Buch tritt einer der ganz Großen von der britischen Literaturbühne ab.«
Moritz Holler ()
»Barnes fängt in diesem brillanten Buch so viele Aspekte des Scheidens und Aufbrechens ein (...) Sein Buch ist romanhaft und autobiografisch und voller gelehrter Anspielungen.«
Ralf Stiftel ()
»›Abschied(e)‹ ist ein nachdenkliches Buch, aber erstaunlich leicht zu lesen und von weltkluger Gelassenheit. Der fulminante Schlussstein für ein grandioses Lebenswerk.«
Georg Leisten ()
»Julian Barnes, einer der größten Autoren unserer Zeit (...) verabschiedet sich mit einem fast fröhlichen Wink.«
Oliver Creutz ()
»Julian Barnes sinniert voll melancholischem Witz und mit allergrößter Souveränität, wozu in seinem Fall stets die Selbstironie zählt, über die eigene Vergänglichkeit."
Knut Cordsen ()
»Niemand schreibt so gelassen und mitfühlend über Alltag und Vergänglichkeit wie er.«
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»Der Tod ist, neben Liebe und Erinnerung, das letzte der großen Motive im Werk von Julian Barnes.«
Tobias Rüther ()
»ein großes Alterswerk«
Mara Delius ()