»Was du hier für einen zärtlichen Krach geschaffen hast!« Saša Stanišić
Ein wunderbares Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung in einer nicht enden wollenden Ausnahmesituation, mal zärtlich und poetisch, mal wütend, humorvoll und sehr direkt erzählt mit einer überraschenden Wendung, die das Ende eines Lebens und unseren Umgang damit in ein völlig neues und unbekanntes Licht rückt.
Georg stirbt, und das schon viel zu lange. Während Ruth ihren Mann selbstvergessen zu Hause pflegt und sich darüber von ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lea entfremdet, möchte die endlich Normalität und ungebremst ein jugendliches Leben führen. Ruth und Lea brauchen sich, driften aber immer weiter voneinander weg. Und dann passiert etwas mit Georg, mit dem keiner gerechnet hat.
»Das Moos tröstet, der Vater wiehert, das Sterben ist nicht Abschied, sondern Verwandlung, und wer pflegt denn bitte einen fremden Mann mit langen pinken Fingernägeln?! Willkommen, Nefeli Kavouras, in der deutschsprachigen Literatur, ja, was du hier für einen zärtlichen Krach geschaffen hast!« Saša Stanišić
Besondere Ausstattung: Schutzumschlag mit UV-Lack
Nefeli Kavouras
Nefeli Kavouras, geboren 1996 in Bamberg, studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg. Sie arbeitet für den mairisch Verlag, kuratiert das Literaturprogramm der »altonale«, führt mit Anselm Neft den Literaturpodcast »laxbrunch« und moderiert und organisiert regelmäßig Lesungen. 2023 wurde sie für ihr Romanmanuskript mit dem Hamburger Literaturpreis ausgezeichnet. 2025 las sie auf Einladung von Laura de Weck daraus einen Auszug bei den 49. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.
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»Ein Buch, das zugleich wohl- und wehtut.«
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»Nefeli Kavouras schreibt leichtfüssig und mit einer erstaunlichen Wendung über einen Abschied.«
Tobias Lentzler ()
»mit welch poetischer Zartheit, welch leisem Witz, ja welch tiefgründigem Scharfsinn sie indes von diesem viel zu langen Abschied erzählt, ist eindrucksvoll: sehr eindrucksvoll«
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»Ein großartiges Debüt einer talentierten jungen Schriftstellerin, die ich im Auge halten werde.«
Sabine Wagner ()
»Nefeli Kavouras hat einen überraschenden, lustigen, traurigen, tiefgründigen Roman über den Tod geschrieben – und das Leben mit ihm.«
Katharina Manzke ()
»Nefeli Kavouras hat mit ›Gelb, auch ein schöner Gedanke‹ einen berührenden, aber auch überraschenden Roman über das Sterben geschrieben.«
Vivian Alterauge ()
»In nüchterner und doch poetischer Sprache erzählt Nefeli Kavouras in ihrem Romandebüt von großen Gefühlen wie Trauer, Wut, Scham und Liebe und davon, wie Verlust Beziehungen neu ordnet.«
Alina Milewicz ()
»Mit unverstellter, geradliniger Sprache nähert sich Kavouras den zwei wohl universellsten Fragen des Sterbeprozesses: Was vom Menschen bleibt, wenn er geht ‒ und was zwischen den Menschen geht, wenn einer bleibt. Simpel, funktional, mitten ins Herz.«
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»Es ist kein trauriges Buch, obwohl es die ganze Zeit ums Sterben geht, es hat eine Sprache die mich auch an Saša Stanišić erinnert hat, und es hat eine Leichtigkeit bei einem schweren Thema, ich wirklich toll und überzeugend fand.«
Jan Ehlert ()
»›Gelb, auch ein schöner Gedanke‹ ist ein kreatives und angenehm windschiefes Romandebüt über Nähe, Tod und Trauer.«
Moritz Holler ()
»Diese Autorin aus Hamburg ist eine große Hoffnung der Literatur«
Thomas Andre ()
»Dieser Roman ist todtraurig, zärtlich, witzig und enorm fein und scharfsinnig beobachtet.«
Katja Weise ()