Volker Weidermann Weidermann Wenn ich eine Wolke wäre

Wenn ich eine Wolke wäre

von Volker Weidermann

Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens | Vom SPIEGEL-Bestseller-Autor von ›Ostende‹ und ›Träumer‹

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Beschreibung

»Ich muss mich auf Wunder verlassen«: Mascha Kalékos Deutschlandreise

Januar 1956: Siebzehn Jahre, nachdem Mascha Kaléko Nazi-Deutschland in letzter Minute verlassen hat, kehrt sie zurück. Es ist eine Reise in die Vergangenheit – verbunden mit der bangen Frage, ob sie auch eine in die Zukunft sein kann.

Sie fährt nach Berlin, in die Stadt, in der sie glücklich gewesen war, in der sie als Dichterin erfolgreich geworden ist, die sie liebte, und durch das ganze Land, ein ganzes Jahr lang. Fast täglich schickt sie Briefe nach New York, an ihren Mann, die Liebe ihres Lebens, und erzählt – von märchenhaften Erfolgen, einem Wunder in Berlin, Abgründen, von einem alten, neuen Land.

Volker Weidermann schreibt über ein einzelnes Jahr und zeigt darin ein ganzes deutsch-jüdisches Leben. Es ist die Geschichte einer Dichterin, in deren Humor, Esprit und Melancholie wir uns selbst erkennen.






Autor*in

Volker Weidermann
Volker Weidermann, geboren 1969 in Darmstadt, war Gastgeber des »Literarischen Quartetts« im ZDF. Er ist Kulturkorrespondent der Zeit und Autor zahlreicher Bücher, darunter »Träumer. Als die Dichter die Macht übernahmen« und »Mann vom Meer«. Außerdem ist er Herausgeber der Reihe »Bücher meines Lebens«.

Themen in »Wenn ich eine Wolke wäre«

Mascha Kaléko Biografie Mascha Kaléko Biografie Exil Lyrikerin Nationalsozialismus Flucht Heimkehr Nachkriegszeit Gedichte Literatur Bücher Weil du nicht da bist Die Poetin 1956 Jahrestag 1956

Stimmen zu »Wenn ich eine Wolke wäre«

»Ein mitreißender und erhellender Einblick in die beklemmende Atmosphäre der Nachkriegszeit aus Sicht der emigrierten Autorin.«
Irene Grüter ()

»Volker Weidermann berichtet liebevoll und leidenschaftlich (...) Eine kleine Expedition mit der großen Mascha Kaléko.«
Ina Beyer ()

»Ganz ehrlich? Ich beneide jeden, der noch nicht Volker Weidermanns großartiges Porträt der verfolgten deutschen Dichterin Mascha Kaléko gelesen hat!«
Maxim Biller ()

»LWeidermanns Buch [...] lädt vor allem dazu ein, Mascha Kalékos Gedichte über die Liebe, die Einsamkeit und über die Hoffnung zu lesen.«
Jürgen Kanold ()

»Weidermann erzählt leise und vorsichtig, der Melancholie der Dichterin liebevoll angemessen, ein wunderzartes, kluges Buch über alles, was nicht nur Mascha Kaléko verloren hat, sondern wir auch.«
Elke Heidenreich ()

»Volker Weidermann gelingt es sehr gut, Mascha Kalékos Zerrissenheit zu zeigen, ihre Liebe, insbesondere zu Berlin (...) Und daneben steht immer das Entsetzen darüber, in wie vielen Köpfen der Nationalsozialismus 1956 noch nicht besiegt war.«
Thomas Böhm ()

»Mit großer, fast zärtlicher Sympathie beschreibt Weidermann Mascha Kaléko als Dichterin und Mensch.«
Sybille Peine ()

»Mit großer, fast zärtlicher Sympathie beschreibt Weidermann Mascha Kaléko als Dichterin und Mensch.«
Sibylle Peine ()

»Weidermanns großes Verdienst ist es, (...) ein ebenso vielschichtiges wie zugängliches Bild der leidenschaftlichen, empfindsamen, witzigen und verletzlichen Dichterin entstehen zu lassen.»
Katrin Kaiser ()

»Ein wunderbares Buch, das eine Frau auferstehen lässt, die unsere Gegenwart dringend brauchen könnte.«
Wolfgang Popp ()

»Letztlich überwiegt aber der Eindruck, dass da einer nicht über Mascha Kaléko schreibt, sondern durch sie.«
Hannah Rau ()

Details

ISBN: 9783462008630
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 09.10.2025

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