Leif Randt Randt Let’s Talk About Feelings

Let’s Talk About Feelings

von Leif Randt

Roman

EUR 24,00

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Beschreibung

Ein optimistisches Buch über traurige Abschiede: Leif Randt erfindet das Coming-of-Middleage.

Marian Flanders, 41, verkauft in seiner Westberliner Boutique die vielleicht schönste Kleidung der Welt, aber finanziell erfolgreich ist der Kenting-Beach-Store nur selten. Als seine Mutter Carolina — ein einst ikonisches Fotomodell — nach langer Krankheit verstirbt, richtet Marian eine alternative Trauerfeier für ausgewählte Gäste aus. Auf dem ehemaligen Partyboot seines Vaters hält er eine entwaffnende Rede, co-formuliert von seinem besten Freund, und streut die Asche seiner Mutter auf den Wannsee. Marian glaubt, dass mit diesem Ereignis die freudlosere Hälfte des Lebens beginnt. Doch es folgt ein Jahr der Verwandlung. Erfolgreiche Halbgeschwister und ambivalente Flirts führen Marian u.a. an den Plaza Konami, nach Sapporo, Neu-Delhi und Wolfsburg. Aus falscher Freundlichkeit wird warmherziger Trotz, aus unterkühlter Traurigkeit erwächst stille Euphorie — Let’s talk about feelings.







Autor*in

Leif Randt
Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt am Main, ist der Autor von fünf Romanen und einem Kinofilm. Bisher erschienen sind die Utopien »Planet Magnon« (2015) und »Schimmernder Dunst über CobyCounty« (2011), der London-Roman »Leuchtspielhaus« (2009) sowie die Lovestory »Allegro Pastell« (2020). Seine Prosa wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (2023). Seit 2017 co-kuratiert er das Onlineverlags-Label tegelmedia.net.

Themen in »Let’s Talk About Feelings«

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Stimmen zu »Let’s Talk About Feelings«

»eine unterkühlte und zugleich sehr raffinierte Liebesgeschichte«
Linus Schöpfer ()

»Leif Randts Roman behandelt den Übergang ins mittlere Alter in perfekt sitzender Leifrandtigkeit.«
Berit Diesselkämper ()

»Randt erzählt in einer ihm ureigenen Mischung aus Distanz und Präzision.«
Elisa von Hof ()

»Leif Randts Stärke: Er erschafft mit seiner Literatur makellose Oberflächen, aber mit doppeltem Boden.«
()

»Er ist der Seismograf der gegenwärtigen BRD, keine und keiner resümiert besser als er unsere gepuderte Gegenwart.«
Frank Willmann ()

»Romane, die man gierig liest, gibt es nicht mehr allzu viele. Leif Randt schreibt sie. Ein ironischer Meisterbrief der distinktiven Selbstfürsorge in eigentlich instabilen Zeiten.«
Marc Reichwein ()

»Seine Helligkeit und scheinbar ahnungslose Unbeschwertheit erlauben einen anderen Blick auf das, was wir sind«
()

»Randts große Kunst ist sein perfektes Timing, den handelnden Figuren wohltemperierte Sätze in den Mund zu legen, die eine ausnehmend prophetische Wucht haben.«
Frank William ()

»Keiner beobachten den aktuellen Zeitgeist so genau wie Leif Randt.«
Neele Kehrer ()

»nach der Lektüre [fühlte sie sich] leicht getröstet und mit dem Zeitgeist ein wenig versöhnt«
Annette van den Bergh ()

»Ein Buch mit Sogwirkung, bei dem jeder Satz sitzt.«
Alexandra Pasi ()

»In der unter medialer Dauererregung leidenden Gegenwart ist dieser heitere Pop-Roman, der das Spiel mit Distinktionen ohne Überlegenheitsgestus spielt, eine willkommene Abwechslung.«
Meike Feßmann ()

»Dieser neue Randt ist ziemlich lustig, weil er die immer schon latente Selbstdistanzierung zur offenen Satire weitertreibt.«
Richard Kämmerlings ()

»Die Oberflächlichkeit ist eine kunstvolle, geistvolle, mit Tiefe und mit allen Wassern gewaschene. ›Let's talk about feelings‹ seziert ein Milieu distinktionsbewusster urbaner Millennials am Anfang der 2020er-Jahre.«
Michael Wurmitzer ()

»Einzig Randt gelingt das Kunststück, so viel von unserer Realität auszublenden und doch alles über diese Zeit, ihre Ängste, ihre Hoffnungen zu erzählen.«
Christian Bos ()

»Leif Randt trifft den Ton einer Gegenwart, in der Identität ganz maßgeblich über Selbstinszenierung verhandelt wird.«
Hannah Rau ()

»Leif Randt führt in seinem Roman ›Let's talk about feelings‹ vor, wie seine Figuren ohne Passion uns die eigene Verletztlichkeit spiegeln.«
Ioannis Dimopoulos ()

»Eine Coming-of-Middle-Age-Geschichte ‒ so ist das also, wenn Millenials älter werden.«
Julian Ignatowitsch ()

»Man entdeckt eine ganz einzigartige Art und Weise auf diese Welt zu blicken, die es sonst in dieser krisengeschüttelten Zeit und in der [...] Gegenwartsliteratur überhaupt nicht gibt. Ein ganz besonderer Roman.«
Nils Schniederjann ()

»So lustig und ironisch sich das alles liest, manchmal fühlt man sich als Leser:in dann doch dabei ertappt, wie nah diese konsumorientierte und privilegierte Millenium-Bubble an der eigenen Realität dran ist.«
Christian Pausch ()

»›Let's talk about feelings‹ ist ein zu fast tausend Prozent tröstliches, sogar optimistisches Buch, bis einem wieder einfällt, dass der Autor dafür ein Paralleluniversum erfinden musste.«
Judith von Sternburg ()

»Man vergisst das leicht bei Leif Randt, aber: im Grunde ist auch dieser Roman eine Aneinanderreihung von Verlusterfahrugen. Und nur weil es ›Crush‹ heißt und nicht große Liebe, tut es nicht weniger weh, wenn es nicht klappt.«
Xaver von Cranach ()

»der Erzähler seiner Generation«
Thomas Andre ()

»Eine kleine Verschiebung in die Zukunft macht elegant das Unbehagen an der Gegenwart spürbar.«
Birgit Scmitz ()

»Ein Roman, der [...] unsere eingefahrenen Wahrnehmungsmuster irritiert und das ist natürlich das Beste, was Literatur leisten kann.«
Wiebke Porombka ()

»sehr faszinierend«
()

Details

ISBN: 9783462007961
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 04.09.2025

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