Alles ist schwierig, bevor es leicht wird: Daniela Dröscher erzählt so intensiv wie humorvoll von einer Frau, die endlich Verantwortung für das eigene Glück übernimmt.
Zeit ihres Lebens stand Ela wortwörtlich im Schatten ihrer Mutter. Deren dicker Körper, so die Überzeugung des Vaters, war für das Unglück der gesamen Familie verantwortlich. Nun ist Ela erwachsen und es ist ihr eigener, ihr kranker, Körper, der sie verzweifeln lässt. Kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion erlebt Ela einen Zusammenbruch. Während sie unbewusst mit der Frage ringt, ob sie ihren Platz in der akademischen Welt wirklich verdient hat, rebelliert ihr Körper: der Hals, das Herz, die Haut – Ela steht in Flammen und gerät in immer größere Panik.
So wie die Geschichte ihrer Mutter, der Daniela Dröscher ihren großen Romanerfolg »Lügen über meine Mutter« gewidmet hat, ist auch Elas späte Selbstfindung und Selbstermächtigung meisterhaft autofiktional konstruiert, psychologisch mitreißend und hinreißend komisch.
Daniela Dröscher
Daniela Dröscher, Jahrgang 1977, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, lebt in Berlin. Promotion im Fach Medienwissenschaft an der Universität Potsdam sowie ein Diplom in »Szenischem Schreiben« an der Universität Graz. Ihr Romandebüt »Die Lichter des George Psalmanazar« erschien 2009, es folgten der Erzählband »Gloria« (2010) und der Roman »Pola« (2012) sowie das Memoir »Zeige deine Klasse« (2018). Sie wurde u.a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds sowie dem Robert-Gernhardt-Preis (2017) ausgezeichnet. Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und ist bald im Kino zu sehen.
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»hinreißend lakonisch geschrieben«
Dora Heldt ()
»Dröschers lakonischer Erzählstil und das Gespür für subtilen Humor ergeben eine kluge Mischung in einer Geschichte, die durchaus einige Abgründe bereithält.«
Torben Rosenbohm ()
»Ein kluger, subtiler Roman über das Zusammenspiel von Körper, Kopf und: Erwartungen.«
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»Was Fiktion und Lüge voneinander unterscheidet, besser gesagt, wie autofiktionale Texte gerade diesen schmalen Grat leidenschaftlich abtasten, darüber kann man mit der Lektüre höchst produktiv nachdenken.«
Beate Tröger ()
»Eine Geschichte über Freundschaft, innerfamiliäre Konflikte, Versöhnung und eine junge Frau, die, um sich selbst zu finden, viele Hürden meistern muss.«
Britta Zekorn ()
»Wir sehen einen Menschen, der am Grunde der Verzweiflung in der Lage ist, noch was zu drehen [...] Ein Hoffnungsroman.«
Elke Heidenreich ()
»Ein Roman, der mit feiner Ironie von den Wachstumsschmerzen erzählt, die mit einem Bildungsaufstieg einhergehen und davon, welche Kräfte es manchmal braucht, um aus dem Schatten der eigenen Mutter herauszutreten.«
Marie Kaiser ()
»[Man] kann kaum anders als mit dieser [...] Erzählerin zu sympathisieren.«
Michael Eggers ()
»Es geht weit hinaus über eine Krankheitsgeschichte. Es geht um Körpernormen, darum, was gesund, was krank ist [...] und um Frauen in unserem medizinischen System.«
Anne-Dore Krohn ()
»"Junge Frau mit Katze" ist die Geschichte einer Neuerfindung, heute würde man das Selbstermächtigung nennen.«
Judith von Sternburg ()
»Die Wahrhaftigkeit der Erfindung steht jener der Erinnerung in nichts nach. Die Balance ruht in den Sätzen, der feinen, subjektiven Sprache und den philosophischen Gedanken.«
Ulrich Sonnenschein ()
»Es scheint, als habe Daniela Dröscher ihren Ton gefunden [...] und man kann nur hoffen, dass sie diesen Stil beibehält.«
Ulrich Sonnenschein ()
»Am Ende stehen Heilung, Selbstfindung und Selbstermächtigung. [...] Diesen Prozess beschreibt Daniela Dröscher so klug und so schön, dass man ihn lesend gerne begleitet.«
Katja Schönherr ()
»eine psychosomatische tour d‘horizon mit gehörigem komödiantischem Potential«
Ursula März ()
»Autorin Daniela Dröscher [legt] nach ihrem gefeierten Bestseller ›Lügen
über meine Mutter‹ einen ebenso klugen wie berührenden neuen Roman vor.«
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»Ein Text, der davon erzählt, sich selbst zu verlieren und wiederzufinden. Ein Text der dazu ermutigt auf die Signale des eigenen Körpers zu hören.«
Sally-Charell Delin ()