++ Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 ++
Die alternde Gesellschaft ist weder kindergerecht noch ist sie gerecht zu Kindern.
Für Kinder und Jugendliche ist der Krisenzustand zum Normalzustand geworden. Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Kinder müssen ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens gerückt werden. Das Buch vereint eine umfassende Problemanalyse mit vielen Lösungsansätzen. Die Herausforderung ist so groß, dass alle einen Beitrag leisten können.
Deutschland steht an einem Wendepunkt: Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Rentenalter und die damit einhergehenden demografischen Veränderungen stellen das Land vor ungeahnte Herausforderungen. Doch die junge Generation, die demnächst Verantwortung übernehmen soll, ist eine Minderheit, deren Lebensrealität geprägt ist von Bildungsungleichheit, Dauerkrisen und dem stetigen Gefühl, politisch und gesellschaftlich übersehen zu werden. Dieses Buch fordert ein Umdenken: Kinder müssen aus ihrer Außenseiterposition ins Zentrum gerückt werden, nicht nur als moralische Verpflichtung, sondern als essenzielle Notwendigkeit für eine lebenswerte Zukunft. Mit umfassenden Analysen zeigt es auf, welche enormen Veränderungen heute Kindheiten prägen und wie wir den Jüngsten gerecht werden können. Davon hängt auch die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ab.
Aladin El-Mafaalani
Aladin El-Mafaalani, 1978 im Ruhrgebiet geboren, ist Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster und Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Preis für öffentliche Wirksamkeit der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und das Bundesverdienstkreuz.
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»Ein aufrüttelndes Buch, das eine deutliche Warnung ausspricht: Kinder müssen endlich als unverzichtbarer Teil und Träger der Gesellschaft wahr- und ernst genommen werden.«
Lea Wintterlin ()
»Den Autoren [...] gelingt eine herausragende (da sehr anspruchsvolle) Leistung«
Robert Kläsener ()
»Die Autoren bieten präzise, einfühlsame Analysen zu vielfälgen und häufig prekären Lebenssituaonen der jungen Generation«
Dr. Doris Hess-Diebäcker ()
»Es ist das wichtigste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.«
Dennis Ballwieser ()
»Kein leichtes, aber ein sehr wichtiges Buch!«
Thomas Thiel ()
»Die Autoren analysieren wissenschaftlich und detailliert, aber äußerst verständlich und nachvollziehbar die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen und ziehen Schlüsse daraus, wie die Gesellschaft der jüngern Generation gerecht werden könnte.«
Marion Neuwirth ()
»›Kinder - Minderheit ohne Schutz‹ ist ein längst überfälliger Beitrag zur Debatte über die alternde Gesellschaft.«
Silke Ohlmeier ()
»Es ist [...] ein zupackender Entwurf, der pragmatisch die fehlenden Mehrheiten und die Unreformierbarkeit des Bildungssystems erkennt [...].«
Bastian Pütter ()
»Den drei Autoren [...] gelingt ihre Analyse in einem so bemerkenswert unakademisch lockeren Tonfall, dass man dieses Buch problemlos mit an den Strand nehmen kann.«
Claudia Heine ()
»Ein wegweisendes Buch, das es nicht hinnimmt, das Kinder Opfer einer alternden Gesellschaft bleiben.«
Eva Marburg ()