Gabriel García Márquez García Márquez Wir sehen uns im August

Wir sehen uns im August

von Gabriel García Márquez

Roman | Bisher unveröffentlichte Neuentdeckung aus dem Nachlass des Nobelpreisträgers

EUR 23,00

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Beschreibung

Eine Geschichte über die Liebe, wie nur Gabriel García Márquez sie schreiben konnte.

Jedes Jahr fährt Ana Magdalena Bach im August mit der Fähre zu einer Karibikinsel, um dort auf das Grab ihrer Mutter einen Gladiolenstrauß zu legen. Jedes Jahr geht sie danach in ein Touristenhotel und isst abends allein an der Bar ein Käse-Schinken-Toast.  Dieses Mal jedoch wird sie von einem Mann zu einem Drink eingeladen. Es entspricht weder ihrer Herkunft oder Erziehung noch ihrer Vorstellung von ehelicher Treue, doch geht sie dennoch auf seine Avancen ein und nimmt den Unbekannten mit auf ihr Zimmer.

Das Erlebnis hat sie und ihr Leben verändert. Und so fährt sie im August des kommenden Jahres wieder erwartungsvoll auf die Insel, um nicht nur das Grab ihrer Mutter zu besuchen.

Wie immer bei Gabriel García Márquez faszinieren die kunstvolle Figurenzeichnung, die bilderreichen und atmosphärisch dichten Beschreibungen sowie die Musikalität der Sprache. »Wir sehen uns im August« ist ein kleines Kunstwerk, das sowohl García-Márquez-Fans als auch neue Leserinnen und Leser begeistern wird. 




Autor*in

Gabriel García Márquez
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Seit der Veröffentlichung von »Hundert Jahre Einsamkeit« gilt er als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez starb 2014 in Mexico City.

Themen in »Wir sehen uns im August«

neuer Roman Garcia Marquez Literaturnobelpreis nos vemos en agosto Lateinamerika Nachlass Affäre Schiffahrt Tod der Mutter Liebe in Zeiten der Cholera Chronik eines angekündigten Todes Hundert Jahre Einsamkeit Weltliteratur Nobelpreis Gabo Südamerika

Stimmen zu »Wir sehen uns im August«

»Auf gut 140 Seiten findet sich all das wieder, was den Schriftsteller Márquez auszeichnet: die feine poetische Sprache, seine große Vorstellungskraft, die Zuneigung, die er seinen Figuren und ihrem Unglück entgegenbringt.«
Christine Westermann ()

»Ein Roman, der nur 141 Seiten hat, aber eine kleine Sensation ist.«
Christine Westermann ()

»Dieser schmale und stellenweise sehr poetische Roman bietet aber mehr als einen unerwarteten Schluss, er ist auch mehr als ein nostalgisches Lesevergnügen. [...] Zugleich setzt der Roman den Schlusspunkt hinter den magischen Realismus, der untrennbar mit García Márquez’ Werk verknüpft ist.«
Michi Strausfeld ()

»Im Sinne der Weltliteratur ist es manchmal weise, einen letzten Willen nicht zu befolgen. Das hat das Beispiel Kafka gezeigt. Wir Leser können dankbar sein für diesen späten Gruß des Verfassers von Meisterwerken wie ›Hundert Jahre Einsamkeit‹ und ›Liebe in den Zeiten der Cholera‹.«
Cornelia Geissler ()

»Weil es von Gabriel García Márquez am Ende seines langen, großen Lebens stammt, ist dieses kleine, kurze Buch trotzdem lesenswert ‒ auch entgegen aller Einwände gegen den Prozess seiner Publikation.«
Kurt Kister ()

»Dieser ›Verrat‹ an Gabriel García Márquez ist überwältigend.«
Tobias Wenzel ()

»Man kann den Söhnen des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers nur dafür danken, dass sie diesen Roman zur Veröffentlichung freigegeben haben.«
Tobias Wenzel ()

»Eine herausragend gut geschriebene, sehr literarische Geschichte über Liebe und Treue und die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung. Das faszinierende Psychogramm einer Frau, die sich und ihr Leben neu entdeckt.«
Tobias Wenzel ()

»die grandiose Abschiedsvorstellung des kolumbianischen Literaturnobelpreisträgers»
()

»›Wir sehen uns im August‹ ist eine berührende Liebesnovelle, ein stimmungs- und atmosphäregeladenes Prosastück, in dem man das Herz pochen, das Blut der Leidenschaft strömen fühlt. Eine Erinnerung daran, welch wunderbarer Sprachmagier dieser kolumbianische Literaturnobelpreisträger war und bis heute ist.«
Dirk Fuhrig ()

»Es ist eine herausragend gut geschriebene, dicht erzählte, sehr literarische Geschichte über Liebe, Betrug und den Bruch von Konventionen. Das faszinierende Psychogramm einer reifen Frau, die sich neu erfindet.«
Tobias Wenzel ()

»Beim Lesen des Romans vergisst man schnell die Diskussion um sein Erscheinen und ist einfach nur überwältigt von der berührenden, wunderbar atmosphärisch geschriebenen Geschichte.«
Tobias Wenzel ()

»›Wir sehen uns im August‹ ist ein poetisches Kammerstück über das Verkümmern der Liebe und den Blick einer Frau auf ihre Ehe, die Familie, das Leben selbst.«
Paul Ingendaay ()

Details

ISBN: 9783462006421
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 07.03.2024

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