Christian Kracht Kracht Air

Air

von Christian Kracht

Roman

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Beschreibung

In der kleinen schottischen Stadt Stromness auf den Orkney Inseln lebt Paul, ein Schweizer Dekorateur und Inneneinrichter. Als er von einem Design-Magazin einen obskuren, aber lukrativen Auftrag aus Norwegen erhält, begibt er sich auf eine Reise, die ihn an die Grenzen seiner Welt und weit darüber hinaus führt.

Christian Krachts Roman aus dem Geiste einer radikalen Romantik erzählt eine faszinierende Geschichte vom Hier und vom Dort und katapultiert uns aus unserem Jetzt, aus unserer spätmodernen, leerlaufenden Zivilisation in eine gleißende, verspiegelte Landschaft der Literatur. Unser Leben: ein Traum.





Autor*in

Christian Kracht
Christian Kracht, Schweizer, zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Romane »Faserland«, »1979«, »Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten«, »Imperium«, »Die Toten«, »Eurotrash« und »Air« sind in über 35 Sprachen übersetzt. Er lebt in Zürich.

Themen in »Air«

neuer Kracht neuer Christian Kracht Anspruchsvolle Literatur Eurotrash Faserland 1979 Metan Die Toten neuer Roman 2025 Leipziger Buchmesse Deutschland Science Fiction Odd Nerdrum Shortlist Leipziger Buchpreis

Stimmen zu »Air«

»Eine Geschichte von biblischer Wucht, rätselhaft, geheimnisvoll und ganz anders als ein Dienstag im Büro.«
Tobias Haberl ()

»Es gab schon lange keinen Roman, der mit solcher Radikalität und Fabulierlust die Eingengesetzlichkeit von Literatur vorführte.«
Alexander Cammann ()

»Diese Literatur, das merkt man schnell, ist kostbarste Ware.«
Timo Feldhaus ()

»Christian Kracht hat mit ›Air‹ einen verrätselten, ja ›airratischen‹ Roman geschrieben, ein modernes Märchen, eine Sage, für die, die noch an solche glauben mögen.«
Knud Cordsen ()

»›Air‹ ist ein spielerisches, melancholisches Vergnügen.«
Marie Schmidt ()

»›Air‹ ist gleichermaßen ein typischer Kracht-Roman und ein außergewöhnliches Stück Literatur, das wunderbar und wie ein Solitär aus der zeitgenössischen Produktion herausragt.«
Gerrit Bartels ()

»›Air‹ ist ein eskapistischer Roman, von sprachlich prägnanter, zeitloser Eleganz, die besonders verstört, wenn Grausames erzählt wird (und es wird oft Grausames erzählt).«
Adam Soboczynski ()

»Kracht entfaltet diese zwischen den Zeitebenen balancierende Fantasygeschichte in einer so luziden wie präzisen Sprache.«
Jochen Overbeck ()

»Der Wunsch nach dem unverfälschten Leben, wahr geworden in einer naiven Fantasywelt: Das ist der reaktionäre Traum, den Kracht in diesem literarischen Glasperlenspiel buchstäblich zusammenfaltet.«
Florian Keller ()

»Christian Kracht gelingt es, mit seinem aktuellen Buch einen wahren Lesesog zu erzeugen. Einmal in der Hand, fällt es schwer, sich seiner Anziehung zu entziehen.«
Yilmaz Dziewior ()

»Die zarte Sprache und das sagenhafte Szenario sind eine Wohltat für von Politik ausgefreakte Hirne.«
Nadine Kaminski ()

»Dieser Roman nimmt uns mit in luftige Höhen.«
Björn Hayer ()

»Es ist eine faszinierende Erzählung, die uns aus der Leere der spätmodernen Zivilisation in eine nahezu traumhafte, literarische Landschaft katapultiert.«
()

»Was zuächst so typisch Kracht's Reflexionen über vollendete Ästhetik andeutet, [...] wird zu einem großen, ausgesprochen eleganten Roman über die Kargheit des Lebens und völliges Verschwinden«
()

»Minimalistische Eleganz, maximales Mysterium.«
Veronika Lintner ()

»›Air‹ entfacht den Beschwörungszauber der Sprache, die Macht der Fiktion und des Traums.«
Sebastian Frenzel ()

»In der deutschsprachigen Literatur ist der Roman einzigartig und vorbildlos.«
Jan Wilm ()

»Christian Kracht hat eine kalte Parallelwelt erdacht. Einfach fabelhaft!«
Linus Schöpfer ()

»Es ist der Wahnsinn, wenn man sich einlässt auf das Spiegelkabinett dieses Romans. Ein unwahrscheinlicher Spaß [...].«
Markus Clauer ()

»Es ist der Wahnsinn, wenn man sich einlässt auf das Spiegelkabinett dieses Romans. Ein unwahrscheinlicher Spaß, wenn man das Buch einfach so liest, als gute Geschichte.«
Markus Clauer ()

»›Air‹ faltet die Zeit zusammen, verkrümmt den Raum und versetzt seine Handlung so ins Irreale – aus der Perspektive der Leser und Leserinnen. Was vernünftig erzählt wirkt, ist von Christian Kracht nach allen Regeln der Kunst dekonstruiert.«
()

»Man kann nur staunen, wie dieser eidgenössische Schriftsteller die fantastischen Fliehkräfte seiner Geschichte einerseits entfesselt und andererseits beherrscht. Als wolle hier jemand beweisen, dass es für wahre Literatur weder Grenzen noch Schwerkraft gibt.«
()

»Keine Frage: Krachts Erzähler, und offensichtlich auch der Autor, will ergründen, was mit uns geschieht, wenn wir aus unserer gewohnten Existenz in eine andere übergehen: sei es im Traum, sei es in dem, was Arno Schmidt ›ein längeres Gedankenspiel‹ genannt hat, oder sei es im Sterben, im postumen Betreten einer neuen Welt.«
Tilman Spreckelsen ()

»Tatsächlich hat Kracht (...) mit ›Air‹ einen Roman geschrieben, der nicht nur innerhalb der Science-Fiction-Fantasy-Matrix überzeugt, sondern der für ein literarisches Rätselvergnügen genügend Bedeutungsebenen und Subtexte auch jenseits der Genre-Konventionen bietet (...) verstörend gut.«
Carsten Otte ()

»Noch nie hat Christian Kracht aberwitziger und irrealer erzählt als in seinem neuen Roman ›Air‹.«
Sebastian Hammelehle ()

»Es gibt keinen Grund, mit diesem Buch schnell fertig zu werden. Es hütet eine Geschichte von uns, eine noch unerzählte Erinnerung.«
Lothar Schröder ()

Details

ISBN: 9783462004571
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 13.03.2025

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