George Orwells geniales Meisterwerk und Vermächtnis erscheint in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Eike Schönfeld.
»Der Große Bruder wacht über dich« – eine lückenlose Überwachung durch Kameras und Monitore rund um die Uhr, Bespitzelung durch Freunde, Nachbarn und Kinder: Die Partei ist im öffentlichen wie im privaten Leben allgegenwärtig, nichts entgeht ihr. Geschichtsschreibung wird verfälscht und den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst; Individualität ist nicht erwünscht. Wer sich widersetzt, wird mit Folter oder mit Tod bestraft. Winston Smith, Mitarbeiter im »Ministerium für Wahrheit«, der das ausgeklügelte System durchschaut, versucht trotz aller Gefahren, sich einen Rest von persönlicher Freiheit zu bewahren. Als er sich dann noch verliebt, hat das fatale Folgen.
Schonungslos zeichnet George Orwell in dem 1948 entstandenen Roman das erschreckende Bild einer Gesellschaft, die alles und jeden rund um die Uhr überwacht und bis ins letzte Detail straff durchorganisiert ist. Mehr denn je können wir uns dem beklemmenden Wirklichkeitsbezug nur schwer entziehen.
George Orwell
George Orwell (1903-1950) war Sozialist und einer der wichtigsten englischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er kämpfte als Antifaschist im Spanischen Bürgerkrieg. Zu seinen bekanntesten Werken zählen 1984 und Farm der Tiere.
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»... in einer Zeit, in der von ›alternativen Fakten‹ und ›Fake News‹
die Rede ist, führt Orwells 1948 entstandener Roman auf dramatische
Weise demokratiegefährdende Tendenzen vor Augen: wie
Sprache umgebogen und Geschichte umgedeutet wird; und wie
die Wahrheit als Basis einer gemeinsam geteilten und interpretierten
Wirklichkeit zerstört wird.«
Helmut Müller ()
»Kein Roman des vergangenen Jahrhunderts hatte mehr Einfluss als George Orwells 1984 [...] Es ist fast unmöglich, über Propaganda, Überwachung, autoritäre Politik oder Verfälschungen der Wahrheit zu sprechen, ohne einen Bezug zu 1984 herzustellen.«
George Packer ()
»Es mag scheinen, als hätte die Wirklichkeit von 2024 Orwells Welt eingeholt.«
Andreas Duderstedt ()
»Ein dystopischer Roman über eine totalitäre Diktatur, in der Behörde einer zunehmend totalitären Diktatur.«
()
»Orwells Zukunft ist längst Gegenwart geworden.«
Daniel Ammann ()
»Der Roman des englischen Schriftstellers George Orwell [...] gehört längst zum Kanon moderner Meisterwerke.«
Daniel Ammann ()
»Jede Generation wendet sich in Zeiten politischer Unruhe diesem Buch zu.«
Dorian Lynskey ()
»1984, wohl der berühmteste englische Roman des 20. Jahrhunderts, ist ein Zeitgeist-Buch.«
Robert McCrum ()
»Wahrscheinlich der ultimative Roman des 20. Jahrhunderts, eine Geschichte, die ewig frisch und zeitgemäß bleibt.«
Robert McCrum ()
»Eigentlich ist das der Roman dieser Zeit. Weil auch wir uns letztlich in einer Zeit befinden, in der wir uns von allen Seiten überwacht fühlen, kontrolliert fühlen von Marketingmechanismen, bespitzelt werden von unserem eigenen Smartphone.«
Luk Perceval ()