Der zensierte Roman, der zum internationalen Bestseller wurde
Acht junge Frauen leben und studieren 1934 am Grimaldi-Konvikt in Rom. Sie sehnen sich nach einem freien, selbstbestimmten Leben, haben Träume, die über die enge Welt von Heim und Herd weit hinausreichen. Unter den strengen Augen der Nonnen bilden sie rasch eine enge Gruppe von Freundinnen, in der sie ihre Sehnsüchte und Hoffnungen für die Zukunft miteinander teilen. Doch so nah sie sich sind, hat doch jede ihre Geheimnisse - ein Kind aus einer frühen Liebesbeziehung, fehlgeschlagene künstlerische Ambitionen, heftige Leidenschaften und kleinliche Eifersüchte. Die Monate vergehen, und eine jede von ihnen folgt ihrer eigenen Vision von Freiheit. Und doch ahnen sie nicht, was vor ihnen liegt.
Zum Zeitpunkt seiner Publikation 1938 erlebte Alba de Céspedes' grandioser Debütroman sofortige Zensur durch die faschistischen Behörden unter Mussolini. Was vor uns liegt, ein virtuoses Gruppenporträt und eine radikal neue Darstellung moderner Frauenleben, erscheint nun in einer schillernden Neuübersetzung.
Alba Céspedes
Alba de Céspedes wurde 1911 in Rom geboren, als Tochter eines kubanischen Vaters und einer italienischen Mutter. Während des Krieges war de Céspedes im aktiven Widerstand und wurde zweimal inhaftiert. Später arbeitete sie als Radio- und Fernsehjournalistin, schrieb Prosa, Lyrik und fürs Theater. De Céspedes starb 1997 in Paris. Ihre Romane erleben derzeit eine internationale Wiederentdeckung.
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»Obwohl bereits 1938 erschienen, ist Was vor uns liegt, die emanzipatorische Geschichte von Alba de Céspedes ... alles andere als altbacken. Die Neuübersetzung von Esther Hansen hilft hier sicherlich.«
Marlene Weyerer ()
»[Der Roman] zeigt sehr deutlich, was die Emanzipationsbewegung erreicht hat. ... [Was vor uns liegt] hat uns heute viel zu sagen.«
Irene Binal ()
»Virtuos verknüpft de Céspedes die Handlungsfäden, schreibt ihren Figuren muntere Dialoge auf den Leib, wechselt die Schauplätze, schlüpft abwechselnd in das Innere der jungen Frauen hinein und entwirft eine große Bandbreite weiblicher Empfindungen und Reaktionsmuster. ... Ein ebenso schwungvoller wie facettenreicher Gesellschaftsroman.«
Maike Albath ()
»De Céspedes' Bücher haben an subversiver Kraft überhaupt nichts eingebüßt.«
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»Meisterhaft, wie de Céspedes soziale Spannungen und Klassenunterschiede herausarbeitet.«
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»Der Roman, 1940 von den faschistischen Behörden zensiert, begeistert nun in einer grandiosen Neuübersetzung.«
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»Esther Hansen hat den Roman mit großer Sensibilität für die Tonlage junger Frauen neu ins Deutsche übertragen.«
Maike Albath ()
»Jetzt lese ich, während ich schreibe, nur noch Bücher, die mir keine schöne, sondern gute Gesellschaft leisten. Davon gibt es einige, die ich als Bücher der Ermunterung bezeichne, wie die von Alba de Céspedes.«
Elena Ferrante ()
»Alba de Céspedes war für mich wie der Einbruch eines unbekannten Universums: gesellschaftliches Umfeld, Empfindungen, Atmosphäre.«
Annie Ernaux ()
»Aus meiner Sicht ist Alba de Céspedes eine der kosmopolitischsten, aufrührerischsten, einsichtsvollsten und leider übersehenen Schriftstellerinnen Italiens.«
Jhumpa Lahiri ()