Der fünfjährige Gavra Mandil lebt mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester Irena in Jugoslawien. Der Vater ist Fotograf und die Geschwister freuen sich immer sehr, wenn sie ihn in seinem Geschäft besuchen dürfen und fotografiert werden. Doch mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs gerät Gavras heile Welt aus den Fugen. Das Land wird von den Nazis besetzt und alle jüdischen Menschen müssen nun einen gelben Stern tragen. Auch Gavra und seine Familie. Als ihnen die Deportation droht, beschließen sie zu fliehen. Der Weg ist gefährlich, doch dank eines ganz besonderen Fotos von Gavra und Irena unterm Weihnachtsbaum kann die Familie entkommen. Lange irren sie umher und finden schließlich Schutz bei einer albanischen Familie, die sie vor den Nazis versteckt und allen das Leben rettet.
Eine berührende Geschichte, die ein wenig bekanntes Kapitel der Judenverfolgung für Kinder im Grundschulalter erzählt: die Rettung jüdischer Menschen im mehrheitlich muslimischen Albanien.
Maya C. Klinger
Maya C. Klinger wurde in Israel geboren und studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem. Anschließend machte sie sich als Kinderbuchautorin selbstständig. Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Töchtern in Maryland.
Antisemitismus Holocaust Zweiter Weltkrieg Judenverfolgung Albanien Nazis Yad Vashem illustriert Jugoslawien bis 1992 mit Illustrationen Südosteuropa Geschenke für Kinder Kinderbuch הצילום שהציל אותנו deutsch ab 7 Jahre
»Ohne den Mut und die Menschlichkeit der Bauernfamilie hätte diese wahre Geschichte nicht erzählt werden können.«
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»Eine berührende Geschichte, in der Menschen selbstverständlich helfen.«
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»Die Autorin geleitet gerade junge Lesende durch eine schwierige und schmerzhafte Thematik, ohne sie zu überfordern. Ein wichtiges Kinderbuch zur richtigen Zeit.«
Melanie Longerich ()
»Klinger erzählt schlicht, hebt die tödliche Gefahr nicht mehr als nötig hervor. Die Ich-Erzählung … erzeugt für junge Leser die nötige Nähe und auch die Neugier, Fragen zu stellen. Der Insel Verlag hat die deutsche Ausgabe nicht nur besonders schön gestaltet, sondern mit Isabel Kreitz auch eine Künstlerin gewonnen, der es gelingt, auch das Unsichtbare sichtbar zu machen.«
Eva-Maria Magel ()
»Durch den arglosen Blick auf die dramatischen Abläufe wirkt diese Biografie besonders eindrücklich und lässt das Erlebte auch für Kinder begreifbar werden. Man lernt lesend Schritt für Schritt mit dem kleinen Jungen, was Krieg, Verfolgung, Judenhass, Ungerechtigkeit, aber auch Familienzusammenhalt, Menschenfreundlichkeit und Neubeginn bedeuten können«
Renate Grubert ()
»Angesichts der Schrecken des Holocausts erzählt Klinger trotz allem eine Geschichte über Hoffnung, Liebe und Menschlichkeit. Mit einfachen Worten vermittelt sie das Thema kindgerecht und beeindruckend.«
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»[Ein] wunderbares Buch, in dem das Allgemeinmenschliche, das Gute in jedem, das, was uns alle verbindet, hervorfunkelt und Hoffnung macht.«
Daniela Zinser ()
»Es gelingt der Autorin behutsam und eindringlich, Grundschulkindern bereits von der Bedrohung jüdischen Lebens unter der Naziherrschaft zu berichten.«
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»Es ist schön, von der wundersamen Rettung der Familie zu lesen, die Gavra in Ich-Form erzählt.«
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»Klinger stellt Freundschaft und Menschlichkeit in den Mittelpunkt und legt damit ein wichtiges Buch vor.«
Katharina Portugal ()
»... ein wichtiges Buch.«
Katharina Portugal ()
»Angesichts der Schrecken des Holocausts erzählt Klinger trotz allem eine Geschichte über Hoffnung, Liebe und Menschlichkeit. Mit einfachen Worten vermittelt sie das Thema kindgerecht und beeindruckend.«
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»... besonders ergreifend und bewegend.«
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»Dieses Buch setzt ein Zeichen der Hoffnung und zeigt auf, dass schutzsuchende Mitmenschen, ungeachtet ihrer Herkunft, Religion oder des äußeren Erscheinungsbildes, unsere Unterstützung brauchen.«
Johanna Wich ()