Das Scheunenviertel ist der älteste noch intakte Stadtteil Berlins – und deshalb einer der attraktivsten der Metropole. In dem kleinteilig bebauten Quartier zwischen Alexanderplatz und Hackeschen Höfen mit seinen intimen Seitenstraßen lässt sich die Baugeschichte der Hauptstadt wie durch ein Brennglas betrachten.
Das reich illustrierte Buch beschreibt die frühesten Bauten des 18. Jahrhunderts und den idyllischen Garnisonfriedhof, die Bürgerhäuser des Klassizismus und die Pracht der Gründerzeit, die einzige erhaltene Kaufhaus-Fassade Alfred Messels und das 20er-Jahre-Ensemble Hans Poelzigs an der Volksbühne, die Zeugnisse des Stalinismus und die Plattenbauten der DDR sowie die aufwendigen Restaurierungen und vielfältigen Neubauten seit dem Fall der Mauer.
Rainer Haubrich
Rainer Haubrich, geboren 1965, ist Welt-Redakteur und Architekturkritiker. Er hat zahlreiche Bücher zur Stadtentwicklung Berlins veröffentlicht. 2015 erhielt er den Schinkel-Preis der Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft.
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»Für Rainer Haubrich ist das Scheunenviertel eine reizvolle innerstädtische Perle – ein bisschen glänzend, ein bisschen angeschmutzt. Vor allem aber mit reicher architektonischer Substanz.«
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»... man [kann mit dem Buch] in der Hand wunderbar durch das Scheunenviertel schlendern, Details entdecken und sich mit sehr viel Hintergrundwissen bereichern.«
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»Es öffnet nicht nur auswärtigen Besucher* innen, sondern auch Berliner*innen auf gelungene Weise die Augen für so manches im Krieg verlorene, leicht übersehene oder neu hinzugekommene architektonische Schmuckstück.«
Stefanie Leibetseder ()