Über Macht, Liebe, Verlust und Sterblichkeit
Zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris in Mesopotamien, dem heutigen Irak, entstand vor rund 3000 Jahren das Gilgamesch-Epos, eine der ältesten Dichtungen der Menschheit. In Keilschrift auf 12 Tontafeln verfasst, die in unzähligen Scherben erhalten sind, ist die Geschichte des Halbgottes Gilgamesch und seines geliebten Freundes Enkidu bis heute nicht vollständig rekonstruiert und entziffert; erst im 19. Jahrhundert gab es eine erste übersetzte Version davon. Der Wunsch nach Unsterblichkeit, die Angst vor dem Tod und das Fortleben der Verstorbenen im Gedenken der Hinterbliebenen bleiben als universelle Erfahrungen über die Jahrtausende hinweg aktuell.
In ihrer fesselnden, die Form des Epos aufnehmenden Nacherzählung zeigt Esther Kinsky, wie modern die Gedanken und Einsichten dieser großen Heldenerzählung auch heute noch sind.
Monika Beisner
Monika Beisner studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, an der Slade School of Fine Art, London sowie an der Hochschule der Künste, Berlin. Beisners künstlerisches Hauptwerk ist die akribische Illustration aller 100 Gesänge (Cantos) der Göttlichen Komödie Dante Alighieris. Seit 1970 lebt sie als freie Künstlerin in London.
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»Eine faszinierende Nacherzählung der Schriftstellerin Esther Kinsky, zeitlos aktuell. «
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»Ein unsterbliches Epos aus den Anfängen menschlicher Geschichte, packend und farbig, als wäre es von Shakespeare geschrieben, und in seinen Abgründen an die griechischen Tragödien erinnernd.«
Christian Feldmann ()
»Packender Vorläufer der Bibel: Esther Kinsky erzählt die Geschichte von Gilgamesch nach und eröffnet eine sehr zeitgemäße Perspektive.«
Tobias Schwartz ()