Seit Jahrhunderten lassen sich Künstlerinnen und Künstler von der Schönheit und Vergänglichkeit sowie der Farben- und Formenvielfalt der Blumen faszinieren. Spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts stehen dabei nicht mehr symbolische Bedeutungen im Vordergrund, sondern fordern Farbkraft, Sinnlichkeit und Schönheit der Blumen immer wieder zu neuen künstlerischen Gestaltungen heraus. Heimische, aber auch exotische Blüten boten reizvolle Möglichkeiten, Grenzen von Farbigkeit und Gestaltung zu sprengen, ob als impressionistische Schilderung, expressionistischer Farbenrausch, in kühl-detaillierter Wiedergabe der Neuen Sachlichkeit oder der Stilisierung im Zeichen der PopArt. Zudem ließen sich Blumen vielerorts finden und arrangieren: im eigenen Garten oder als Solitär in der Vase, in Einzelansicht oder üppigen Gebinden.
Der vorliegende Band lädt zu einer kunsthistorischen Reise ein, die schönsten Blumenbilder der Moderne zu entdecken.
Gloria Köpnick
Die Kunsthistorikerin Dr. Gloria Köpnick ist – nach Stationen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Landesmuseum Oldenburg und den Staatlichen Museen Berlin sowie als Museumsdirektorin des Museum Lyonel Feininger Quedlinburg – seit 2023 PostDoc-Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung. Zu den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten der Kuratorin und Autorin zählen die Kunst der Klassischen Moderne sowie die Kulturgeschichte der Weimarer Republik und der frühen Nachkriegszeit.
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»[Eine] Zeitreise durch die Moderne.«
Monika Willer ()
»Passend zum mit Macht losbrechenden Frühling kann man ein Büchlein
aufschlagen, das vor Blüten und Bouquets bereits jetzt nur so strotzt. ... Nach
den 62 Seiten schierer Blumenpracht ordnen Rainer Stamm und Gloria Köpnick
jedes Bild auf 30 Seiten seinem kunsthistorischen Kontext zu.«
Iris Hetscher ()