In seinen letzten Lebensjahren leidet der große Komponist und Kantor der Thomasschule zunehmend an schwindendem Sehvermögen. Seine Partituren kann er kaum noch entziffern geschweige denn niederschreiben, was Bach in tiefe Verzweiflung stürzt. Als der bekannte Augenarzt und »Occultist« John Taylor aus England nach Leipzig kommt, hofft Bach, dass dieser berühmte »Starstecher« ihm durch eine Operation sein Augenlicht zurückgeben kann ...
In Christoph Heins Bach-Novellen begegnen wir Johann Sebastian Bach als einem Mann, der zeit seines Lebens viele Kämpfe ausfechten musste. Krankheit und Widerstände ließen ihn aber nie an seiner Musik zum Lob Gottes zweifeln.
Christoph Hein
Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis. Sein jüngster Roman Das Narrenschiff stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.
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»... erstaunliche Novellen. ... [Bach] wächst einem hier mehr und mehr ans Herz. ... [Ein] kurzweiliger Genuss ...«
Jan Drees ()
»... ein wahres Geschenk zum Bachjahr 2025 ...«
Knut Elstermann ()
»Einfühlsam stimmt Christoph Hein den Tonfall des 18. Jahrhunderts an.«
Welf Grombacher ()
»Christoph Hein macht die unbedingte Leidenschaft für die Kunst spürbar und verstehbar.«
Karin Großmann ()
»Christoph Hein ist ein Meister des Erzählens, des Sich-Hineindenkens in das Leben Anderer.«
Susanne Pütz ()
»Das Havelberger Konzert ist eine perfekte Zwischendurch-Lektüre und funktioniert wie ein Bach-Menuett: Beschwingt, nostalgisch, genial komponiert – und doch steht es immer mit beiden Beinen mitten im Leben.«
Axel Brüggemann ()
»… Christoph Heins Band ist in jeder Weise empfehlenswert, und dies nicht nur für Musikfreunde.«
Thorsten Paprotny ()