Alle paar Jahre trifft sich Ferdy Aronius mit seiner Familie, von der nur noch die Mutter und ihr Ex-Geliebter geblieben sind. Auch dieses Mal – ein stürmischer Abend, ein verlassenes Strandhotel – schwelgen sie in Erinnerungen an alte Zeiten, das Hotel auf Java, der unbeschwerte Luxus des kolonialen Lebens, das Idyll in der Fremde. Doch je weiter der Abend voranschreitet, desto heftiger wird das Gespräch, und Stück für Stück offenbart sich die brutale Wahrheit über die Vergangenheit, eine Wahrheit, die sie bis zu diesem Tag verfolgt ...
Zurück nach Java ist ein intensives Kammerspiel vor der üppigen Tropenkulisse Indonesiens. So einfühlsam wie schonungslos zeichnet Eric Schneider das Bild einer Familie, die den zwiespältigen Schönheiten ihrer Vergangenheit nicht entkommen kann.
Eric Schneider
Eric Schneider wurde 1934 im indonesischen Batavia, dem heutigen Jakarta, geboren. 1946 siedelte er in die Niederlande über. Schneider ist Schauspieler, Regisseur, Dramatiker und Künstler, er gilt als die graue Eminenz des niederländischen Theaters. Zwischenzeitlich war er einige Jahre lang Ensemble-Mitglied am Theater Bonn. Zurück nach Java ist sein erster Roman.
Indonesien Kammerspiel Kolonialismus Thriller Tropen
»Das kleine Figurenpersonal agiert dialogreich auf engstem Raum; Schneider gelingt eine hoch aufgeladene Szenerie.«
Katharina Borchardt ()
» ... ein furioses Debüt«
Rolf Brockschmidt ()
»Ein Höhepunkt der indonesischen Literatur!«
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»Ein faszinierendes Buch! Eric Schneider hat eine wunderschöne, doppelbödige Geschichte geschrieben, die tiefe Gefühle weckt.«
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»Dieses Jahr wird Indonesien Gastland der Frankfurter Buchmesse sein. Wer sich schon einmal darauf vorbereiten möchte, dem sei dieses schmale Büchlein ans Herz gelegt.«
Ulrike Weymann ()
»Der Roman vereint Familienposse, Geschichtsdrama und Vergangenheitsbewältigung – eine exotische Perle am Strand der Weltliteratur.«
Emmanuel van Stein ()
»Dieses Buch nimmt dich auf einfühlsame aber auch brutale Art mit in die innersten Konflikte dieser Familie und zeigt auf, wie viel Nichtreden und Verdrängen zerstören kann. Im Zweifel alles.«
Katha Jansen ()