Erfahrungsbericht eines Gesundheits- und Krankenpflegers über die humanitäre Hilfe mit Ärzte ohne Grenzen (MSF) im Südsudan
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Beschreibung
Ein Krankenhaus im entlegenen Südsudan – ein Ort, an dem das Leben von Armut, Krieg, Gewalt, Klimakrise und täglichem Existenzkampf geprägt ist. „Menschsein im Krisengebiet“ fragt: Wie fühlt sich Menschsein unter diesen Bedingungen an? Was bewegt jemanden, freiwillig dorthin zu gehen, wo niemand hinmöchte?
Der Gesundheits- und Krankenpfleger Andreas Lutz nimmt Sie mit in ein Projekt der humanitären Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) im nordöstlichen Südsudan. Beeindruckt von den Begegnungen mit Menschen, die unter prekären Bedingungen leben, berichtet er von seinen Erfahrungen als Pflegender und zeigt:
wie Gesundheitsversorgung unter extrem limitierten Ressourcen funktioniert
wie existenzielle Momente von Freude und Trauer den Krankenhausalltag prägen
welche Auswirkungen Triage auf Betroffene und Gesundheitspersonal hat
wie die Corona-Pandemie 2020 den Südsudan erreicht
wie Menschen mit Atemwegsinfekten, Diarrhoe, Malaria, Mangelernährung, Tetanus, Tuberkulose und Leishmaniose versorgt werden
wie sich Sinnerfüllung und Lebensfreude selbst unter schwierigsten Bedingungen einstellen
wie sich die Schönheit des Lebens trotz großem Leid ihren Weg bahnt
wie Extremsituationen Menschen zusammenschweißen
wie man sich einer anderen Kultur verbunden fühlt
Dieses Buch richtet sich an: Pflegefachpersonen, Nothelfer*innen und Entwicklungshelfer*innen