In "Mara und Dann" zeichnete Doris Lessing eine Welt, deren südlicher Teil unter einer unerträglichen Hitze leidet. Im dürregeplagten Ifrik erlebten Mara und ihr kleiner Bruder Dann eine abenteuerliche Odyssee durch unfruchtbare Landschaften und verwüstete Städte. In diesem Roman sind die Geschwister erwachsen geworden und gehen nun getrennte Wege. Als General hat Dann in der von Gewalt und Bürgerkriegen beherrschten Welt Berühmtheit erlangt, wird jedoch von einer tiefen inneren Zerrissenheit geplagt. Allein reist er Richtung Norden und muss mit ansehen, wie die Gletscher schmelzen und das Land langsam versinkt. Wird es ihm gelingen, die Kultur und das Wissen seiner Vorfahren zu retten?
Ein erschreckendes Zukunftsszenario und "ein brillanter Roman" (Literary Review)
Doris Lessing
Doris Lessing wurde 1919 in Persien geboren und wuchs auf einer Farm im damaligen Süd-Rhodesien auf. Mit dreißig Jahren kam sie nach London und veröffentlichte dort 1950 ihren ersten Roman. Ihr umfangreiches literarisches Werk macht sie zu einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autorinnen. Im Hoffmann und Campe Verlag erschienen seit 1988 zahlreiche Werke, zuletzt ihre Romane Die Kluft (2007) und Alfred und Emily (2008) sowie das Erzählungsbändchen Die Schmuckschatulle (2007). Sie wurde mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. 2013 wurde die fünfzehnbändige Werkauswahl abgeschlossen, in der u.a. Das goldene Notizbuch, Unter der Haut, Das fünfte Kind und zwei Erzählungsbände erschienen. Doris Lessing starb am 17. November 2013 in London.
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