"Wann immer wir von einer großen Liebe erzählen, erzählen wir letztlich eine Spukgeschichte."
Benjamin Lebert erzählt von einer Liebe im Rhythmus der Gezeiten - und von der Faszination, die die Rätsel der Vergangenheit uns aufgeben.
Johannes Kielland ist ein junger Historiker, der seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Sammler von Berichten über mystische Begebenheiten ist. Nun wird eine der Geschichten, die er ausgegraben hat, plötzlich lebendig. Die Frau eines in Sylt gestrandeten Toten wendet sich an ihn und erzählt ihm die Geschichte einer mysteriösen Beziehung und eines geheimnisvollen Handschuhs. Immer tiefer verstrickt sich Kielland in das fremde Schicksal, und die Wahrheit, nach der er sucht, erscheint unergründlich und trügerisch.
Benjamin Lebert
Benjamin Lebert lebt in Hamburg. Er hat mit zwölf Jahren angefangen zu schreiben. 1999 erschien sein erster Roman Crazy, der in 33 Sprachen übersetzt und von Hans-Christian Schmid fürs Kino verfilmt wurde. Sein zweiter Roman, Der Vogel ist ein Rabe, erschien 2003, danach Kannst du (2006), Flug der Pelikane (2009) und zuletzt Im Winter dein Herz (2012).
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»Kunstvoll und sehr spannend
erzählt.«
Liliane Jolitz ()
»Eine im Wortsinn fantastische
Geschichte mit einem Sog wie das Meer selbst. «
()
»Benjamin Lebert schafft es, eine unheilvolle, düstere und faszinierende
Atmosphäre zu malen in dieser Mischung aus Schauermärchen, Liebesdrama und
Krimi. «
()
»Insel-Fans wird dieses Buch begeistern, es steckt voller Sylter Straßennamen
und Seeluft.«
Vivien Timmler ()
»Mit so einem Buch kann man es
sich an stürmischen Herbstabenden gemütlich machen. [...] Unheimlich und
spannend.«
Marc Peschke ()
»Wie schon im Debüt überzeugt
Lebert auch hier durch die Authentizität seiner Figuren. [...] Der Roman ist
nicht nur extrem mitreißend, sondern auch sehr gut komponiert.«
Kathrin Steiner ()
»Aber was lange in Erinnerung
bleibt, ist das verführerische Fluidum dieser Geschichte.«
Brigitte Neumann ()
»Und doch ist die Geschichte auf
anziehende Weise verwirrend, auf altmodische Weise abgefahren. Lebert hat
die Sprache dafür, und erstaunt sieht man: Es gibt sie noch, die gute alte
Gespenstergeschichte. «
Ulrich Greiner ()
»Sein Text: untergründig eine
Feier von Sensibilität, aber an der Oberfläche gekonnt inszeniert wie ein
unterhaltsam-spannender Film, mit Vor- und Rückblenden, denn der Autor ist auf
Komplexität und Gedankentiefe aus.«
Irmtraud Gutschke ()
»Wie Lebert diese Unheimlichkeit evoziert, ist schön zu
lesen.«
()