Das Vermächtnis des Nobelpreisträgers
José Saramago war bekennender Atheist und eckte regelmäßig bei der katholischen Kirche an. In seinem letzten Roman schreibt er die Bibel kurzerhand um und lässt den Brudermörder Kain eine ganz eigene Reise durchs Alte Testament antreten. Mit Phantasie, Ironie und einem Schuss Boshaftigkeit führt der große Romancier die göttliche Allmacht ad absurdum.
Saramago schickt seinen Kain an die unterschiedlichsten Schauplätze des Alten Testaments und lässt ihn aktiv an den biblischen Episoden teilhaben. "Portugals bedeutendster Romancier" (Die Zeit) hat mit Kain ein kraftvolles, provozierendes letztes Werk geschrieben.
Karin von Schweder-Schreiner
Karin von Schweder-Schreiner hat in Deutschland und Portugal studiert und mehrere Jahre in Brasilien gelebt. Aus dem Portugiesischen Sprachraum hat sie u.a. Werke von Jorge Amado, Chico Buarque, Rubem Fonseca, José Saramago und Lídia Jorge übersetzt. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Internationalen Übersetzerpreis des brasilianischen Kulturministeriums und dem Albatros-Preis der Günter-Grass-Stiftung.
Bibel Katholische Kirche Arche Noah Altes Testament
»Portugals bedeutendster
Romancier hat seinen Lesern mit seinem letzten Werk ein kraftvolles,
provozierendes Vermächtnis hinterlassen.«
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»Saramago erzählt mit all seinem Können von Kain, mit aller Ironie, allem Humor, aber auch aller Wut, zu der er fähig war.«
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»… kraftvolles, provozierendes Vermächtnis.«
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»Der Meister präsentiert die Schauplätze des Alten Testaments in farbenfrohen Tableaus. Er entlarvt so manche Bibelgeschichte als Nonsens, manch andere schreibt er einfach um.«
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»Kain' ist eine mit leichter Hand geschriebene Geschichte, die brillante ironische Passagen aufweist und sich mit großer Souveränität durch die Bibel bewegt.«
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»Eine sarkastische Abrechnung mit dem Christentum und mit dessen scheinheiliger Philosophie, deren Übel für den Autor in der Wurzel steckt - also in der Heiligen Schrift.«
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»Stetig die Stilregister wechselnd, die Grenzbereiche von Ernst und Humor […] auslotend, erreicht Saramago eine fragile Heiterkeit, die sich stets des drohenden Abgrunds bewusst ist.«
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»Mit beißendem Witz und böser Ironie schreibt der bekennende Atheist Saramago das Alte Testament um. [...] Dieser Mann kann selbst unterhaltsam über die Bibel schreiben.«
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»José Saramago ist ein Meister
der Parabeln und Allegorien. Randvoll mit Ideen, irrwitzig im
Detail.«
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»Unterhaltsam, göttlich frech und lustig böse. Wendungs-, witz- und emotionsreich läuft die Geschichte munter einem knalligen Ende zu.«
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