An ihrem ersten Tag in Tiflis fällt Jutta buchstäblich auf den Kopf: Blitzeis in der georgischen Hauptstadt. In Juttas Augen ein passendes Vorspiel für alles Weitere, denn mit dem Arzt Platon schlittert sie bald in eine halsbrecherische Liebesgeschichte.
Eigentlich ist Jutta in Tiflis, um Krankenschwestern zu unterrichten. Doch dann wird sie gebeten, sich um einen etwa fünf-zehnjährigen Jungen zu kümmern, der schwer verletzt aufgegriffen wurde und jetzt im Krankenhaus liegt. Zu niemandem spricht dieser Junge ein Wort, aber Jutta gelingt es, ihm nach und nach seine Geschichte zu entlocken: Auf der Suche nach dem sagenhaften Schloss des Petersburger Mohren hat er eine lebensgefährliche Odyssee durch den Kaukasus durchgemacht. Bei ihren Besuchen im Krankenhaus verliebt sich Jutta in Platon, den Arzt des Jungen. Mit dem gut aussehenden Flüchtling vom Schwarzen Meer läuft sehr lange nichts, bis es dann plötzlich ernst wird - zu ernst … Eine wunderbare Liebes- und Abenteuergeschichte, ein Märchen und eine Reiseerzählung.
Andreas Marber
Donald McCaig, geboren 1940, hat sich als Autor etlicher Romane über den amerikanischen Bürgerkrieg einen Namen gemacht und mehrere Preise erhalten, darunter den John Esten Cooke Award für die beste Südstaatenliteratur. Er wurde von den Nachlassverwaltern Margaret Mitchells autorisiert, einen neuen Roman zu „Vom Winde verweht“ zu verfassen. Zwölf Jahre lang schrieb und recherchierte Donald McCaig an Originalschauplätzen und in historischen Archiven.
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