An einem schönen Frühlingstag wird die Berliner Journalistin Lea Nowak von einem Auto erfasst. Ihr Herz steht still. Als es nach vier Minuten wieder schlägt, beginnt für Lea eine Zeit der radikalen Selbstbefragung. Was hat sie hierhergeführt – nach Berlin, in den Journalismus, in ihre Beziehungen, in die Rolle als Mutter? Waren es bewusste Entscheidungen, unvorhersehbare Fügungen oder reine Zufälle? Oder folgt ein Leben einer inneren Logik, die sich erst im Rückblick erkennen lässt? Mit glasklarem Blick erzählt Monika Maron von der Suche nach Antworten auf Fragen nach Sinn und Schicksal und ergründet vermeintliche biografische Gewissheiten. Ihr Roman Vier Minuten ist leuchtende, große, bleibende Literatur.
Der neue Roman von Monika Maron
Über die Entscheidungen, die wir selbst treffen und über die, die das Leben für uns trifft
Monika Maron zählt zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart
Der neue Roman von Monika Maron
Über die Entscheidungen, die wir selbst treffen und über die, die das Leben für uns trifft
Monika Maron zählt zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart
Monika Maron
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
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»Es ist aufgehoben in einem größeren Zusammenhang der Grundfragen der Existenz. Und das macht dieses Buch für mich zu einer Leistung, weil es die wirklich wichtigen Fragen stellt.«
Jörg Magenau ()
»Maron bringt das Kunststück fertig, in einfacher, um nicht zu sagen schlichter Sprache einen nicht ungebildeten Durchschnittsmenschen von heute in viele emblematischen Situationen vorzuführen.«
Tilman Krause ()