Eine brillante Erzählung vom Aufstieg eines skrupellosen Opportunisten – „schön gallig, zielsicher, schamlos und gemein.“ Frankfurter Rundschau
Ost-Berlin in den achtziger Jahren: Erich Aurich ist Parteifunktionär und sieht sich zu Höherem bestimmt. Zugleich ignoriert er seinen äußerst schlechten Gesundheitszustand und erleidet schließlich einen Herzinfarkt. Als er zur Reha in eine Klinik kommt, liest er auch dort alles als Hinweis auf seine vermeintliche Bestimmung. Mit machtbesessener Kaltblütigkeit setzt er alles daran, aufzusteigen. Stilistisch brillant und mit scharfer Ironie erzählt Monika Maron die Geschichte von einem, der auszog, um unbedingt nach oben zu kommen.
Eine messerscharfe, zeitlos gültige Erzählung
„Eine schneidende Parabel“ Die ZEIT
Monika Maron ist eine der großen Schriftstellerinnen unserer Zeit
Eine messerscharfe, zeitlos gültige Erzählung
„Eine schneidende Parabel“ Die ZEIT
Monika Maron ist eine der großen Schriftstellerinnen unserer Zeit
Monika Maron
Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentlichte zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit diversen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011), der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017), sowie der Stahl-Literaturpreis (2025). Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt der Essayband Was ist eigentlich los? (2021), der Roman Das Haus (2023), sowie die Erzählung Die Katze (2024).
Satire Parteiprogramm DDR Macht Ost-Berlin Machtmensch Achtziger Jahre Ostdeutschland Parteifunktionär Gesundheit Westdeutschland Sozialismus Literatur Novelle
»›Herr Aurich‹, frisch, nein, bestürzend wie am ersten Tag, ist eine schneidende Parabel über die Banalität der Gefühlsarmen und Reuelosen.
Andreas Nentwich ()
»Herr Aurichs Charakter ist so eindimensional und letztlich auch so trivial und harmlos wie die DDR im Zustand der Agonie. Gleichwohl liest man den Text mit großem Vergnügen (wieder), denn er ist schlackenlos geschrieben, und die Ironie darin blüht oder besser: ätzt wunderbar.«
Martin Krumbholz ()
»Dass man das Buch nicht beiseite legt, liegt daran, dass man Monika Marons scharfen Blick genießt, ja ihre zur Kunst erhobene Boshaftigkeit.«
Irmtraud Gutschke ()
»Welch tolle, tragische, kluge und gewitzte späte Abrechnung.«
Michael Wurmitzer ()
»Eine Meistererzählung auf wenigen Seiten.«
Janina Fleischer ()
»Ein ironisches Vergnügen.«
()
»Mit leiser, listiger Ironie schildert Monika Maron in dieser herrlichen, schon 1982 entstandenen Erzählung, wie sich der Untergang der in die Jahre gekommenen Ordnung im Osten abzeichnet.«
Wolf Ebersberger ()
»Große Literatur!«
Matthias Eichardt ()