Erstmals auf Deutsch: Der große Jazzroman des „vergessenen Giganten der amerikanischen Literatur“ (The New Yorker) - eine grandiose Parabel auf die Situation der Schwarzen in den USA. --- Mit der Figur des begnadeten blinden Jazzmusikers Ludlow Washington verdeutlicht William Melvin Kelley schmerzhaft und unmittelbar, wie blind Rassismus auch die vermeintlich Sehenden macht. "Ein Tropfen Geduld" ist ein scharfsinniges Zeugnis des bis heute virulenten Kampfes der afro-amerikanischen Bevölkerung um gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. „Eine bewegende, schmerzhafte und grandiose Leseerfahrung.” The New York Times Book Review
William Melvin Kelley
William Melvin Kelley wurde 1937 in New York geboren. Mit vierundzwanzig Jahren veröffentlichte er seinen bis heute gefeierten Debütroman A Different Drummer. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Paris und auf Jamaika kehrte er mit seiner Familie 1977 nach New York zurück und unterrichtete am Sarah Lawrence College Kreatives Schreiben. Für seine Romane, Kurzgeschichten, Essays und Filme wurde Kelley vielfach ausgezeichnet. Er starb 2017 in Harlem.
Identität Zugehörigkeit New York Louisiana African American Rassismus Kultur Musik Polizeigewalt
»[...] hier hat der Hoffmann und Campe Verlag ein kleines Juwel gehoben.«
Katharina Teutsch ()
»[...] eine raffinierte Metapher für die gleichzeitige kulturelle Überlegenheit und gesellschaftliche Isolation der afroamerikanischen Musiker und Literaten, die Mitte des 20. Jahrhunderts einen intellektuellen Aufbruch [...] begannen.«
Andrian Kreye ()
»[D]ieser faszinierende Roman [könnte] kaum aktueller sein.«
Dorothea Westphal ()
»Denn aktueller und erfahrbarer als ›Ein Tropfen Geduld‹ kann ein Buch über die Absurdität und Allgegenwart von Rassismus auch 60 Jahre später kaum sein.«
Katharina Kluin ()
»Der klug durchkomponierte und packend erzählte Roman ist ein wichtiger und aktueller Beitrag zum Thema Rassismus als Spaltung einer Gesellschaft.«
Ronald Schneider ()
»Der neu aufgelegte Roman von 1965 berührt.«
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»Die schiere Kühnheit, mit welcher sich der Autor nach Joyces sprachlichem Geniestreich reckt, ist das herausragende Merkmal dieses Buches. «
Angela Schader ()
»Ein großartiger Roman, dessen sensible Sprache aus der Perspektive eines Blinden ein melancholisches und bewegendes Porträt über Ausgrenzung und Identität der afroamerikanischen Bevölkerung zeichnet.«
Björn Eenboom ()
»Eine bewegende, schmerzhafte und grandiose Leseerfahrung.«
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»Eine einzigartige Stimme in der US-amerikanischen Literatur. Niemand hat über Rassismus und Identität in den USA geschrieben wie Kelley.«
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