„Fesselnd wie ein Opiumrausch.“ (Le Monde) Wer China verstehen will, sollte diesen Roman lesen: Fang Fang rührt darin an die Traumata der chinesischen Seele. Als "Weiches Begräbnis" 2016 in China erscheint, wird der Roman als wichtigstes chinesisches Werk der letzten Jahrzehnte gefeiert und mit dem renommierten Literaturpreis Lu Yao ausgezeichnet. Doch als bei einer Parteizusammenkunft der Roman mit dem Vokabular der Kulturrevolution als „Giftpflanze“ verbrämt wird, verschwindet das Buch vom Markt. Denn Fang Fang rührt darin an ein unverarbeitetes Trauma der chinesischen Gesellschaft, die Landreform nach 1948, als Millionen Chines*innen hingerichtet und in „weichen Begräbnissen“, d.h. ohne Sarg, verscharrt wurden.
Ein Roman gegen das Vergessen - dessen Existenz der chinesische Staat vergessen machen will
35.000 verkaufte Exemplare des Spiegel-Bestsellers: Wuhan Diary
Ein Roman gegen das Vergessen - dessen Existenz der chinesische Staat vergessen machen will
35.000 verkaufte Exemplare des Spiegel-Bestsellers: Wuhan Diary
Michael Kahn-Ackermann
Michael Kahn-Ackermann ist Sinologe und Gründungsdirektor des Goethe-Instituts Peking. Er übersetzt seit vielen Jahren aus dem Chinesischen, u.a. die Werke Fang Fangs.
Liebesroman Frauenroman Historischer Roman Geheimnis Schweigen Unterhaltung spannend Hoffnung Romane vergessen Gefühle Gegenwart Fang Fang Erinnerungskultur Mao zedong
»Dass Erinnerungen lebensgefährlich sein können, davon handelt ihr beeindruckender Roman ›Weiches Begräbnis‹. «
Sandra Kegel ()
»Einer der besten chinesischen Romane, die es auf Deutsch gibt.«
Gert Scobel ()
»Reichardt empfiehlt Fang Fangs Roman ›Weiches Begräbnis‹ allen Fans von Haruki Murakami«
Lars Reichhardt ()
»So politisch dieser Stoff ist [...], so politisch ist jede Nominierung dieser Autorin für einen Preis im Ausland.«
Jens Uthoff ()
»Fang Fang bearbeitet das Tabuthema feinsinnig, das ist toll zu lesen.«
Michael Wurmitzer ()
»Man möchte mehr von dieser mutigen und klarsichtigen Autorin lesen.«
Katharina Borchardt ()
»Ein spannendes und berührendes Buch, das mit seinen Gedanken zum individuellen und kollektiven Erinnern und Vergessen nicht nur für China hochaktuell ist.«
Ruth Kirchner ()
»Fang Fangs Plädoyer gegen das Verdrängen und gegen die Geschichtsver(un)klärung [...]«
Marlen Hobrack ()
»Wichtig für die Gegenwart und Zukunft, auch für uns hier in Deutschland.«
Barbara Geschwinde ()
»Eine Fremdheit, die mich ehrfürchtig macht. Ich würde sagen, das ist eine hervorragende Übersetzung.«
Sandra Kegel ()