Zum 100. Todestag von Napoleon – das schillernde Leben seines Neffen Napoleon III.
Paris, 2. Dezember 1851: Louis Napoleon putscht sich an die Macht und führt das Land zurück in die Monarchie. Mit ihm wird Frankreich zum Zentrum der Welt, in Pomp und Auftreten will er seinen großen Onkel noch übertreffen. Fast 30 Jahre wird »Petit Napoleon« seine Macht ausweiten, bewundert, gefürchtet und verlacht zugleich. Inmitten dieser turbulenten Zeiten kämpfen die Brüder Goncourt mit der Zensur, Victor Hugo muss das Land verlassen, Flaubert treibt sich im Bordell herum und Baudelaire raucht Haschisch. Ein einmalig dichtes Bild einer großen Epoche, der Geburt der Moderne.
Walburga Hülk
Walburga Hülk-Althoff, Jahrgang 1953, ist Professorin für romanische Literaturen an der Universität Siegen. Zuvor lehrte sie in Freiburg und Gießen und war Gastprofessorin an der University of California in Berkeley sowie in Valenciennes und Paris. Sie gilt als Expertin für das 19. Jahrhundert in Frankreich und hat sich in zahlreichen Studien mit der Literatur und Kunst in der Moderne befasst. Sie lebt in Münster.
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»Ein umwerfend temperamentvolles Epochenporträt.«
Katharina Teutsch ()
»Geschickt verknüpft und angeleitet durch eine profunde Kenntnis des Terrains, ein flott formulierter und mit Vollmundigkeiten gespickter Parcours.«
Helmut Mayer ()
»Im Auffächern der tausend Facetten und Anekdoten beweist die Autorin ihr ganzes Talent.«
Joseph Hanimann ()
»Rasant, temperamentvoll, witzig, immer wieder zu wundervollen erzählerischen Inseln sich emporschwingend.«
Tilman Krause ()
»Ein tolles Buch über eine spannende Epoche.«
Stefan Nölke ()
»Ein ganz herausragendes Sachbuch.«
Dirk Fuhrig ()
»Buchautorin Walburga Hülk zeichnet nach, wie verblüffend einfach der Umbau der Metropole ablief.«
Rolf Hürzeler ()
»Hülk überfliegt ihre eigene Metaphorik. Sie prescht durch die Register; jeder Erzähleinfall steigt im Turbopaternoster auf. ... Wir werden noch viel Freude mit ihren leichthändigen Anverwandlungen haben.«
Jamal Tuschick ()
»Diese geradezu unerschöpflichen Quellen lassen den Leser tief eintauchen in die Atmosphäre und das Lebensgefühl in der Metropole.«
Heidrun Helwig ()
»Eine Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, figurenreich und farbig wie ein Roman.«
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