Der große Roman über das heutige China ** Peking ist der Sehnsuchtsort für eine Gruppe Europäer*innen, die nach China kommen, um ihr Leben in neue Bahnen zu lenken. Doch den Möglichkeiten zur Entfaltung sind in dem kommunistischen Land starre Grenzen gesetzt. Die Begegnung mit chinesischen Dissidenten stellen ihre Wertvorstellungen auf die Probe, und sie alle geraten an einen dramatischen Wendepunkt in ihren Leben. Ihren Mittelpunkt bildet eine tschechische Schriftstellerin, die sich voller Überzeugung für demokratische Werte einsetzt und zum moralischen Leitstern für eine chinesische Studentin wird. Sie animiert die junge Frau schließlich zum politischen Widerstand – mit fatalen Folgen.
Radka Denemarková
RADKA DENEMARKOVÁ, geboren 1968, ist eine tschechische Autorin, Dramatikerin, Drehbuchautorin, Essayistin und Übersetzerin deutscher Literatur. Als einzige tschechische Autorin ist sie vierfache Preisträgerin des Magnesia Litera Preises (in den Kategorien Prosa, Sachbuch, Übersetzung und Buch des Jahres). Ihre Werke wurden in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Für ihren Roman Ein Beitrag zur Geschichte der Freude (Hoffmann und Campe 2019) wurde sie mit dem Spycher: Literaturpreis Leuk 2019 ausgezeichnet, für ihren Roman Stunden aus Blei (Hoffmann und Campe 2022) mit dem Literaturpreis des Landes Steiermark 2022, mit dem Brücke Berlin Preis 2022 (zusammen mit ihrer Übersetzerin) und mit dem Franz-Kafka-Preis Odradek 2024. 2023 wurde sie in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen.
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»Ich glaube, dass Radka Denemarková mit diesem Opus Magnum sich in die Liga der nobelpreisverdächtigen Autoren geschrieben hat.«
Daniela Strigl ()
»Introspektion und Panoramablick, Allegorie unserer Zeit und gleichzeitig ausgefeilte Detail-Nuancierung; keine einzige Gestalt im Buch ist eine Pappfigur, sondern wiederum fast ein eigener Roman.«
Marko Martin ()
»[...] ein glühender Appell, unsere Haltungen zu überdenken, denn wir tragen einen Makel in uns, der uns empfänglich macht für Demagogen, Heilsversprecher und vermeintliche Führer: [...]«
Michael Stavaric ()
»Das Buch ist ein Koloss, rein äußerlich - aber er erschließt Welten.«
Cornelia Geissler ()
»Der Roman [...] zeigt, wie die Entmenschlichung – ein Kennzeichen des 20. Jahrhunderts – fortschreitet, in der Symbiose aus Diktatur und Kapitalismus.«
Barbara Knopf ()
»Geschickt und mit unaufdringlicher Sprachfertigkeit verbindet Denemarková Welten und politische Systeme.«
Bernd Melichar ()
»›Stunden aus Blei‹ ist engagierte Literatur im besten Sinne des Wortes und zugleich ein hochpoetischer, raffiniert konstruierter Roman.«
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»›Stunden aus Blei‹ hält uns Lesern den Spiegel vor: Hier geht es genauso um das postkommunistische Europa wie um China, das Denemarková als blühenden Garten und Konzentrationslager zugleich zeichnet.«
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