»Herausragend und wunderschön, voller Witz und rasiermesserscharfer Einsichten.« Financial Times
Deborah Levy ist um die fünfzig, als ihr Leben sich radikal verändert. Sie und ihr Mann gehen getrennte Wege, die ältere Tochter zieht fort, das gemeinsame Haus gibt es nicht mehr, ihre Mutter liegt im Sterben. Nunmehr auf sich allein gestellt, nimmt Levy diese schmerzhaften Einschnitte zum Anlass, von Grund auf neu über die Frage nachzudenken, was es heißt, als Frau ein sinnreiches, erfülltes, selbstbestimmtes Leben zu führen. Was das Leben kostet ist das messerscharf artikulierte Zeugnis einer Frau, die ihr Leben neu zusammensetzen muss, und gleichzeitig so viel mehr: treffsichere Betrachtung der mittleren Jahre, kluge Aktualisierung der Gedanken Simone de Beauvoirs und ein Text, der einem Passage für Passage Sätze und Pointen fürs Notizbuch schenkt.
»Jeder Satz ein kleines Meisterwerk«, schreibt The Telegraph, und so wird aus einer individuellen Geschichte ein lebenskluges und fesselndes Zeugnis einer zutiefst menschlichen Erfahrung.
»Das Leben bricht auseinander. Wir versuchen es in die Hand zu nehmen, versuchen es zusammenzuhalten. Bis uns irgendwann klar wird, dass wir es gar nicht zusammenhalten wollen.«
Deborah Levy
Deborah Levy, geboren 1959 in der Südafrikanischen Union, ist eine britische Theater- und Romanautorin sowie Lyrikerin. Ihre Stücke werden u. a. von der Royal Shakespeare Company aufgeführt. Ihre Romane Swimming Home (2011; dt. Heim schwimmen, 2013) und Hot Milk (2016; dt. Heiße Milch, 2018) standen auf der Man Booker Prize Shortlist. Deborah Levy lebt und arbeitet in London.
Memoir Mittlere Jahre Selbstbestimmung Simone de Beauvoir Emanzipation Neuanfang Deborah Levy
»Ein faszinierendes, mit klugen und überraschenden Gedanken gespicktes Buch [...]«
Claudia Voigt ()
»Und doch ist ein menschenfreundliches Buch entstanden, das die Liebesnot nicht beschönigt, dabei aber an der Liebe zwischen Mann und Frau festhalten möchte.«
Angelika Overath ()
»Levys stilistische Brillanz und ihre spannende Komposition von Privatem und Gesellschaftlichem, Rückblicken in die Vergangenheit und Erlebnissen in der erzählten Gegenwart lassen dieses Buch schillern.«
Jeannette Villachica ()
»Eine Zeitenwende, die den Leser beglückt. Hier demonstriert Literatur, warum sie dem Ratgeber haushoch überlegen ist.«
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»Deborah Levy schreibt ein großartiges, komplexes Gesamtwerk über Weiblichkeit im 21. Jahrhundert.«
Sonja Hartl ()
»Levy ist eine Autorin, die sensibel beobachten und präzise und unterhaltsam schreiben kann.«
Heidemarie Schumacher ()
»Von [Deborah Levy] erhält man Sätze, so lange geschliffen, dass sie oft wie Sentenzen wirken, jeden zweiten, dritten könnte man sich unterstreichen, weil er auch das eigene Leben erhellt.«
Peter Praschl ()
»Ein hinreißender Text!«
Annemarie Stoltenberg ()
»Ein sehr realistisches Buch über ein neues Leben, ohne Jammertöne und von großer Kraft [...].«
Elke Heidenreich ()
»Deborah Levys wunderbarer, stilistisch höchst eleganter Essay steht nicht nur in der Tradition großer feministischer Texte, sondern ist auch zu lesen im Kontext zeitgenössischer Bücher.«
Ulrich Rüdenauer ()