Zwischen diesen Schwestern lagen Welten: Während Marlene Dietrich im Zweiten Weltkrieg amerikanische Soldaten unterhielt, betrieb ihre Schwester Elisabeth mit ihrem Mann in Bergen-Belsen ein Kino für Wehrmachtsoldaten und SS-Leute. Die eine sagte den Nazis den Kampf an, die andere ordnete sich brav unter. Nach 1945 verlor die weltberühmte Diva in der Öffentlichkeit nie wieder ein Wort über ihre Schwester. Tilgte sie aus ihrer Biographie und schwieg darüber bis an ihr Lebensende. Trotzdem unterstützte sie Elisabeth und hielt heimlich Kontakt zu ihr. Die beiden führten einen umfangreichen Briefwechsel, nannten sich »Liesel« und »Pussycat«.
Heinrich Thies zitiert in seiner fesselnden Doppelbiographie aus diesen noch nie veröffentlichten Briefen und aus vielen anderen Originaldokumenten und fängt die Verbindung der ungleichen Schwestern erzählerisch ein – eine Beziehung im Schatten der Weltgeschichte, ein Familiendrama zwischen Hollywood und Bergen-Belsen.
Heinrich Thies
Heinrich Thies, geboren 1953 in Hademstorf, Niedersachsen, ist Journalist und Autor zahlreicher Biografien und Romane. Bei Hoffmann und Campe erschienen u.a. Geh aus, mein Herz, und suche Freud (2001) und Wenn Hitler tot ist, tanzen wir (2004).
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»(...) mitreißend und spannend erzählt.«
Margarete Kreuzer ()
»Das gerade erschienen Buch dokumentiert auf über 400 Seiten eindrucksvoll die außergewöhnliche Beziehung zwischen den ungleichen Schwestern.«
Fred Raczkowski ()
»Ein Buch, das ein durch die Naziherrschaft verursachtes Familiendrama tief und ausdrucksvoll ausleuchtet.«
Peter Meisenberg ()
»Thies schildert nicht nur nüchtern Zahlen und Fakten. Er ist ein Erzähler, der den historischen Ereignissen durch seine lebendige Schreibweise Leben einhaucht. (...) Das 20. Jahrhundert wird in diesem Buch unter gesellschaftlichen, sozialen und politischen Aspekten aus deutscher und US-amerikanischer Sicht so gut beleuchtet, wie es eine geschichtswissenschaftliche Abhandlung nicht zu leisten vermag.«
Andreas Babel ()
»Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Geschwisterbiografie, die ein sehr lebendiges Bild von Marlene Dietrich entstehen lässt - und auch eines von neuer Komplexität.«
Claudia Schumacher ()
»Heinrich Thies dokumentiert eindrücklich dieses deutsche Familiendrama zwischen Hollywood und Bergen-Belsen.«
Imogena Doderer ()
»Heinrich Thies hat jetzt eine spannende Doppelbiographie auf Basis dieser bisher unveröffentlichten Korrespondenz geschrieben und erzählt eine sehr deutsche Familiengeschichte.«
Gabriele Denecke ()
»Heinrich Thies hat eine fesselnde Doppelbiografie über Marlene und Elisabeth Dietrich geschrieben.«
()
»Der Journalist und Schriftsteller Heinrich Thies hat das Leben der ungleichen Schwestern in einer fesselnden Doppelbiographie nachgezeichnet.«
Christopher Menge ()
»Wie schon mit seiner Doppelbiografie über Hermann Löns und dessen Frau Lisa ›Mein Herz gib wieder her‹ beeindruckt Heinrich Thies auch in seinem neuesten Buch durch seine gründliche Recherche.«
Marianne Possmann ()