Staatsfeind Nummer 1
Dieser Mann war einmal einer der reichsten Menschen der Welt: Pablo Escobar, der Boss des Drogenkartells von Medellin. Er verdiente Milliarden von Dollar mit Kokain, er war verantwortlich für Hunderte von Morden. Dennoch wurde er in Kolumbien von vielen Menschen verehrt wie ein Heiliger. Wenn man diese Bilder heute, 16 Jahre nach seinem Tod im Kugelhagel sieht, traut man seinen Augen nicht. Der Fotograf James Mollison stieß durch Zufall in Kolumbien auf tausende Fotos von Pablo Escobar – geschossen von Freunden, Gangstern, Polizisten und Reportern. Daraus machte er ein Buch, in dem die Geschichte des Pablo Escobar wirkt wie eine surreale Fantasie. „Seine Geschichte ist viel unglaublicher als jeder Hollywood-Film“, sagt Mollison. „Gangsterfilme wie „Scarface“ sind weit harmloser. Pablo Escobar führte Krieg gegen den Staat. Er ließ Passagierflugzeuge abschießen, tötete Präsidentschaftskandidaten, weil sie ihm nicht passten.“
James Mollison
James Mollison wurde 1973 in Kenia geboren und wuchs in England auf. Nachdem er Kunst und Design und später Film und Fotografie studierte, zog er nach Italien, wo er bei Benetton arbeitete. Seine Fotografien sind in Magazinen wie Colors, dem New York Times Magazine, dem Guardian Magazine und Le Monde erscheinen. Im Natural History Museum in London ist seine Fotoausstellung über Riesenaffen zu sehen, zu dem er auch ein Buch herausgab. Heute lebt James Mollison in Venedig.
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"Ein erstaunliches Buch."
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"Wie Mosaiksteine fügen sich die einzelnen Bilder zu einem großen Ganzen zusammen: dem erschreckenden Lebenswerk des Drogenbarons."
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"Ein neues Buch über Kolumbiens Staatsfeind Nummer eins und den wohl berühmtesten Gangster aller Zeiten."
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