Eine junge Deutschtürkin über unbequeme Wahrheiten
Für ihre Familie ist Tuba Sarica eine Deutsche, und das ist nicht als Kompliment gemeint. Was läuft schief bei der Integration, wenn „eingedeutscht“ als Schimpfwort gilt? Tuba Sarica kritisiert die Deutschtürken dafür, es sich in einer Opferrolle bequem zu machen, eine Parallelwelt zu schaffen, in der eigene Regeln gelten, und sich den Populismus à la Erdoğan zu eigen zu machen. Sie kritisiert aber auch die Deutschen, die durch falsch verstandene Toleranz genau diese Entwicklungen fördern. Ein Plädoyer dafür, Konflikte auszutragen und nicht unter einem vermeintlichen Toleranzdeckmantel zu verstecken, der alles nur schlimmer macht.
Eine junge Deutschtürkin über unbequeme Wahrheiten
Eine Insiderin über die fehlende Integrationsbereitschaft der deutschtürkischen Parallelgesellschaft und den Toleranzwahn der Deutschen
Tuba Sarica wagt die Konfrontation mit ihrer eigenen sozialen Herkunft und vertritt offensiv ihre Kritik
Der Umgang mit Zuwanderern ist das beherrschende Thema der nächsten Jahre und wirft Fragen nach den Ursachen für das Versagen in der bisherigen Integration auf.
Tuba Sarica
Tuba Sarica, geb. 1987 in der Nähe von Köln, ist die Enkelin eines türkischen Gastarbeiters. Sie studierte Germanistik und Medienkulturwissenschaften und wohnt in Köln. Auf ihrem Blog weltbewohner.com beschäftigt sie sich mit der deutsch-türkischen Community und den Herausforderungen gelingender Integration.
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