Der Amerikaner Joe Boyd gilt als einer der einflussreichsten Musikproduzenten aller Zeiten. 1965 war er Stage-Manager beim legendären Newport-Festival, als Bob Dylan erstmals zur elektrischen Gitarre griff. Zum Ende seiner Produzentenkarriere nahm er eine schwedische Folkband unter seine Fittiche, die wenig später unter dem Namen Abba Weltruhm erlangen sollte. Seine Memoiren sind eine einzigartige Zeitreise durch die Musik der Sechzigerjahre, erzählt aus erster Hand.
Joe Boyd
Joe Boyd wurde 1942 in Boston geboren. Nach seinem Harvard-Abschluss 1964 arbeitete er als Produktions- und Tourmanager für den Musikproduzenten George Wein. 1966 eröffnete er den legendären UFO-Club in London. Im gleichen Jahr fing er an, Platten zu produzieren. Nach Eric Clapton folgten Pink Floyd, Nick Drake, REM, Kate & Anna McGarrigle und viele andere. Bei Warner Brothers organisierte er zahlreiche Filmsoundtracks, darunter „Clockwork Orange“. Joe Boyd leitete zwanzig Jahre sein eigenes Plattenlabel, Hannibal Records. Heute lebt er in London.
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"Eine punktgenaue und anekdotenreiche Analyse einer Zeit, in der die Musik die Welt verändern wollte."
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