„Eine Satire voller Verve, Witz und Wut.“ Daniel Kehlmann
Applaus erfüllt den Saal, als Charlotte zum Podium hochsteigt. Gerade wurde verkündet, dass sie als Erste aus ihrem 900-Seelen-Dorf ein Stipendium für die Dupont University erhält. Endlich wird das hoch begabte Mädchen in den Olymp des Wissens aufgenommen. Doch statt des ersehnten Lebens in einer Welt des Geistes findet sie sich in einem Mahlstrom aus Saufgelagen und sexuellen Ausschweifungen.
ICH BIN CHARLOTTE SIMMONS ist ein brillanter Campusroman voller polemischer Spannung, Witz und Verve – und eine aktuelle Bestandsaufnahme des janusköpfigen Amerika, in dem die konservativen Kräfte gegen die liberalen antreten.
Tom Wolfe
Tom Wolfe, 1930 in Richmond, Virginia, geboren, arbeitete nach seiner Promotion in Amerikanistik als Reporter u.a. für The Washington Post, Esquire und Harper's. In den 1960er-Jahren gehörte er mit Truman Capote, Norman Mailer und Gay Talese zu den Gründern des "New Journalism". Der vielfach preisgekrönte Schriftsteller (National Book Award u.a.) war mit Büchern wie The Electric Kool-Aid Acid Test (1968) international längst als Sachbuchautor berühmt, ehe er mit Fegefeuer der Eitelkeiten (1987) seinen ersten Roman vorlegte, der auf Anhieb zum Weltbestseller und von Brian de Palma mit Tom Hanks verfilmt wurde. Es folgten mit Hooking Up eine Sammlung von Essays und Erzählprosa (Blessing 2001) und weitere erfolgreiche Romane, darunter Ich bin Charlotte Simmons (Blessing 2005) und der SPIEGEL-Bestseller Back to Blood (Blessing 2013). Zuletzt erschien Das Königreich der Sprache (Blessing 2017). Tom Wolfe verstarb im Mai 2018 in New York.
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"Genau beobachtet und fesselnd ironisch erzählt."
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"Weise und unwiderstehlich!"
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"Ein Roman, der Leuten, die kein Kind an einem amerikanischen College haben, viel amüsanten Stoff bietet."
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"Das Warten hat sich gelohnt."
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"Auf jeder Seite zeigt sich Tom Wolfes rhetorische Meisterschaft. [...] Wolfe lässt Worte tanzen und singen und Zirkuskunststückchen aufführen, und er lässt den Leser aufseufzen vor Vergnügen über die Koloraturarien seiner Beschreibungen."
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"Knallig grell, übertrieben, uneffizient, bösartig und herrlich zu lesen. Tom Wolfe, 74, widmet sich in dem Roman bewundernd und angeödet der Jugend."
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