Der französische Sozialwissenschaftler und Kulturtheoretiker Pierre Bourdieu hat über die Grenzen seines Faches hinaus breite Aufmerksamkeit gefunden. Der Band rezipiert sein Denken für eine zeitgenössische Theologie. Dabei scheint insbesondere Bourdieus Konzept "sozialer Distinktion" theologisch einschlägig, mit dem er soziale Auf- und Abwertungen, Positions- und Statuskämpfe, gesellschaftliche Ein- und Ausschlüsse zu analysieren sucht, die auch im religiösen Feld stattfinden. Die Autoren, die unterschiedlichen theologischen Fächern und nationalen Kontexten entstammen, loten hierbei die Inspirationen und Irritationen aus, die Bourdieus Werk für das theologische Denken bedeutet. Mit Beiträgen von: Stefan Altmeyer, Michael N. Ebertz, Bernhard Grümme, Ansgar Kreutzer, Matthias Möhring-Hesse, Eric Ottenheijm, Daniel Franklin Pilario, Gernot Saalmann, Hans-Joachim Sander und Heinrich Wilhelm Schäfer
Ansgar Kreutzer
Dr. theol. Ansgar Kreutzer, M.A. hat ein Doppelstudium der Katholischen Theologie sowie der Soziologie und der Philosophie der Religion in Freiburg/Br., Paris und Frankfurt/M. absolviert. Seit 2017 ist er Professor für (katholische) Systematische Theologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, seit 2020 Co-Sprecher des Akzentbereichs „Theologie(n), Diversität, Gesellschaft“ ebenda.
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