Die Solidarność ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kraft von solidarischem Widerstand und friedlichem Protest. Seit ihrer Gründung 1980 bildete die Gewerkschaft unter der Führung von Lech Wałęsa das Zentrum einer Demokratisierungsbewegung, die nicht nur Polen, sondern ganz Europa entscheidend veränderte. Ein polnisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt unter der Federführung des Europäischen Solidarność-Zentrums in Gdansk und der Deutschen Welle und unter Beteiligung von Newsweek Polska erzählt die Geschichte der Solidarność und ihrer Wirkung neu: mit Interviews prominenter Zeitzeugen, Reportagen, historischen Darstellungen und zahlreichen Fotografien. Aber auch die heutige Bedeutung von Solidarność in- und außerhalb Polens wird besprochen. So entstehen die Umrisse eines Umwälzungsprozesses, der 1990 nicht abgeschlossen wurde, sondern in dem sich Europa bis heute befindet.
Wie eine Diktatur friedlich besiegt wurde
> Die einzige aktuelle deutschsprachige Geschichte der Solidarność
> Zahlreiche prominente Zeitzeugen und Zeitzeuginnen
Katarzyna Domagała-Pereira
Katarzyna Domagała-Pereira ist Redakteurin, Reporterin, Chefin vom Dienst, Koordinatorin für Sonderprojekte und seit 2021 stellvertretende Leiterin von DW Polnisch. Sie ist Mitautorin des Buches „Zbrodnia bez Kary“ („Schuld ohne Sühne“) (2022) und koordinierte das Medienprojekt von DW und Newsweek Polska „Zeit der Solidarność“, das im Jahre 2020 an die Entstehung der polnischen Gewerkschaft und die historische Bedeutung der Bürgerbewegung erinnerte.
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