Eren Güvercin erzählt witzig, klug und polemisch von einer Generation junger deutscher Muslime, die in der aufgeregten öffentlichen Debatte kaum wahrgenommen wird; eine Generation, die schon heute eine wichtige kulturelle und politische Rolle in Deutschland spielt, und das nicht trotz, sondern wegen ihres "Migrationshintergrunds"; ein Buch, das ernst und witzig zugleich erklärt, warum Güvercin ein mindestens so deutscher Name ist wie Podolski und Sarazzin, und warum die üblichen Abgrenzungsreflexe nicht mehr funktionieren.
Eren Güvercin
Eren Güvercin, geboren 1980 als Sohn türkischer Eltern in Köln, arbeitet als freier Journalist für verschiedene Hörfunksender und Zeitungen. Er ist einer der Gründer der Alhambra-Gesellschaft und leitet dort das Projekt „MuslimDebate – Forum für eine neue muslimische Debattenkultur“. Er ist Mitgründer des PEN Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehört: Neo-Moslems. Porträt einer deutschen Generation, Freiburg 2012.
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