Iran und Israel waren nicht immer Feinde. Bis zur Islamischen Revolution von 1979 arbeiteten beide Staaten eng zusammen. Heute dagegen gehört die Gegnerschaft zu Israel zum ideologischen Fundament der Islamischen Republik – und hat sich von staatlicher Rhetorik zu realer Bedrohung und offenen Kriegen entwickelt.
Die renommierte Iranexpertin Azadeh Zamirirad zeichnet nach, wie sich die Führung in Teheran ihr eigenes Sicherheitsproblem geschaffen hat, indem sie Israel zum Feind erklärt und dies über Jahrzehnte politisch, rhetorisch und militärisch verankert hat. Sie zeigt, welche Funktion die Feindschaft für das Selbstverständnis des autoritären Regimes erfüllt, wie sie Irans Anspruch auf Einfluss im Nahen Osten stützt und warum viele Iranerinnen und Iraner sie keineswegs teilen.
Eine fundierte Innenansicht mit hoher Aktualität und Relevanz auch für uns in Deutschland.
Renommierte Iranexpertin liefert Innenansichten zum Nahostkonflikt
Die überraschende Geschichte von enger Zusammenarbeit hin zu tiefer Feindschaft
Zeigt auf, wie die forcierte Feindschaft zu Israel der Machtpolitik des Regimes nützt
Azadeh Zamirirad
Azadeh Zamirirad, Dr., leitet die Forschungsgruppe „Afrika und Mittlerer Osten“ bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die Iran-Expertin gehört zu den führenden Analysten auf dem Gebiet iranischer Außen- und Sicherheitspolitik und ist eine gefragte Kommentatorin aktueller Entwicklungen am Persischen Golf.
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