Front-Erlebnisse einer mutigen Frau
Ein einzigartiger Blick auf den Ukraine-Krieg aus nächster Nähe und ohne Filter.
Fast zwei Jahre lang schreibt Savita Wagner ein Tagebuch von der Front des Ukraine-Kriegs – nicht aus sicherer Distanz, sondern mitten im Geschehen. Kurz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine meldet sie sich als humanitäre Helferin. Bald darauf tritt sie in die ukrainische Armee ein und dient als Combat Medic. Ihr Weg führt sie an einige der zentralen Schauplätze dieses Krieges: die Befreiung von Butscha oder die Schlacht um Charkiw.
Savita Wagner beschreibt eindringlich, was in den Nachrichten häufig abstrakt und lapidar wirkt: Luftalarm, Artilleriebeschuss, die Versorgung Verwundeter unter Feuer und permanente Unsicherheit. Sie schreibt über Angst und Solidarität, über Kameradschaft, Zweifel und Entschlossenheit. Ihr Tagebuch zeigt, wie sich Krieg anfühlt, wie er Denken und Handeln verändert und was er für das politische Selbstverständnis Europas bedeutet.
Am 31. Januar 2024 wird Savita Diana Wagner beim Versuch, zwei Verwundete zu bergen, tödlich verletzt. Ihre letzten Nachrichten und Tagebucheinträge machen dieses Buch zu einem Vermächtnis. Sie zeichnen ein bewegendes, eindringliches Bild dieses Krieges in Europa. Es steht stellvertretend für all jene, die dort ihr Leben riskieren, um ihr Land gegen den Aggressor Russland zu verteidigen.
Für alle, die verstehen wollen, was Krieg wirklich bedeutet.
Authentisches Kriegstagebuch mit unverstellter Perspekte – roh, ehrlich und emotional intensiv
Die Erlebnisse einer Frau an der Front – als Sanitäterin im Schützengraben
Symbolfigur: Savita Wagner könnte posthum zu einer Symbolfigur für Zivilcourage, europäische Solidarität und weibliche Stärke werden.
Savita Diana Wagner
Savita Diana Wagner, Kampfname "Snake" (* 21. Juni 1987 in Bonn; † 31. Januar 2024 bei Makijiwka zwischen Lyman und Swatowe) war eine deutsche Freiwillige, die nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine zunächst als humanitäre Helferin in die Ukraine ging, später als Sanitäterin in der Ukrainischen Armee diente und als solche im Einsatz getötet wurde.
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Das Buch zeigt den Mut, helfen zu wollen.
Vassili Golod ()
Ihren (trockenen) Humor, die überzeugte Menschlichkeit lässt sich Savita Wagner vom Krieg trotz all seiner Grausamkeit nicht nehmen; ihr Optimismus spricht gleichfalls bis zum Schluss aus vielen Zeilen.
Stefan Schalles ()
Dass das Buch am Ende trotz seiner unverstellten Brutalität stets lesenswert-menschlich bleibt, liegt dabei vor allem an Savita Wagner selbst, an ihren regelmäßig eingestreuten, stets klugen gesellschaftspolitischen Einordnungen, ihren feinfühligen Beobachtungen von Land und Leuten, der Fähigkeit zur aufrichtig-mutigen Selbstreflexion.
Stefan Schalles ()