Es bricht eine Ära heran, in der Amateurwissenschaftler den Code des Lebens umschreiben werden. Biohacker, die Heimwerker unter den Biotechnologen, arbeiten in ihren Garagen schon heute daran, Krankheiten zu überwinden und Zellen umzuprogrammieren. Hanno Charisius, Sascha Karberg und Richard Friebe sind für über zwei Jahre unter die Biohacker gegangen. Dabei fanden sie heraus, zu was man im Heimlabor in der Lage ist, welche Chancen in der Bewegung der Do-it-Yourself-Biologie liegen – und welche Gefahren. Ein packender Selbstversuch an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter.
Bislang war Genforschung Profiwissenschaftlern vorbehalten. Diese Zeiten sind vorbei, meinen die Wissenschaftsjournalisten Hanno Charisius, Richard Friebe und Sascha Karberg. Sie bauten mit einem Mini-Budget ein eigenes Labor auf, analysierten ihre Erbanlagen und hantierten sogar mit potenziell gefährlichen Genen. Mit ihrem zweijährigen Selbstversuch stiegen sie ein in die Welt der »Biohacker« und trafen die Pioniere dieser neuen Amateurforschungs-Bewegung, die sich in Underground-Labors an Krebsforschung versuchen. Wer sind diese Hacker des Lebens-Codes? Welche Chancen und Gefahren birgt die neue Makers-Bewegung der Biotechnologie? Und wie sollten Politik und Gesellschaft auf sie reagieren?
Hanno Charisius
Hanno Charisius, Jahrgang 1972, studierte Biologie in Bremen. Er hat unter anderem als Redakteur beim MIT Technology Review und Wired gearbeitet. 2010/11 war er Wissenschaftsjournalismus-Stipendiat am Massachusetts Institute of Technology. Er lebt in München.
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