"Ganz gleich, aus welcher sozialen Schicht man kommt, das Bewusstsein, vor einem finanziellen Fiasko zu stehen, ist immer schockierend. Wie geht es weiter? Auf welche Reserven kann ich zurückgreifen? Wie wird meine Umwelt reagieren? Werde ich wieder Anschluss finden? Das sind nur einige der vielen Fragen, die man sich stellt. Naturgemäß wohnt allen sich ändernden Umständen Ungewissheit inne - und oft bedeutet Ungewissheit Gefahr.
Die Klippen, die es zu umschiffen gilt, sind so individuell wie jedes Schicksal, Ratschläge für jedermann kann es nicht geben. Das vorliegende Buch will vor allem Mut machen, Misserfolge nicht als Grund zur Kapitulation, sondern als Ausgangspunkt zu betrachten. Unser Fall ist nur einer von vielen in der Polyfonie des Monopolkapitalismus, dessen sozialmarktwirtschaftliche Stimme längst verstummt ist, und er ist typisch für den Lohn des Überlebenswillens in Notzeiten."
Marita Vollborn und Vlad Georgescu
Die Zeiten sind hart. Denn die schwerste Weltwirtschaftskrise seit 80 Jahren fordert immer mehr Opfer: Viele Menschen haben an der Börse erhebliche Teile ihres Vermögens verloren, die Altersvorsorge ist in Gefahr, Jobverlust droht. Wer eine Immobilie abbezahlen und als Alleinverdiener eine Familie unterhalten muss, hat es zusätzlich schwer. Das ist die schlechte Nachricht.
Die gute: Auch existenzgefährdende Krisen lassen sich überstehen. Marita Vollborn und Vlad Georgescu wissen, wovon sie sprechen: Das Platzen der New-Economy-Blase katapultierte sie 2001 aus der vermeintlich sicheren Welt der Mittelschicht in den Abgrund und machte sie zu Sozialhilfeempfängern. Dann arbeiteten sie sich wieder hoch - seitdem wissen sie, was zu tun ist, wenn der "worst case" eintritt.
Ihre persönlichen Erfahrungen geben sie in diesem Buch weiter. Aus eigenem Erleben wissen sie, wer besonders vom sozialen Abstieg bedroht ist, wie man die eigenen vier Wände krisenfest macht, wie jeder Leistungen von Vater Staat bekommt. Und nicht zuletzt: wie das Comeback ins Arbeitsleben gelingen kann.
So übersteht man die Wirtschaftskrise
Der Wiedereinstieg nach dem Jobverlust
Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Marita Vollborn
Krisenmanagment Leben in der Krise
"'Worst Case' ist so lesenswert, weil zwei Profi-Journalisten eine detaillierte Reportage über den eigenen Existenzkampf schreiben.[...] Doch seine Authentizität ist die Stärke des Buches - unwillkürlich fragt sich jeder Leser, ob seine Existenz besser abgesichert ist als die von Vollborn und Georgescu." Rheinischer Merkur, 25. Februar 2010
"Doch entscheidend ist der Grundtenor des Buches: Du kannst es schaffen. Du darst nur nicht aufhören zu kämpfen. Du musst an dich glauben.[...]
Es ist wahrlich zu wünschen, dass all die Menschen, die aus der Sicherheit ihrer Jobs Hartz-IV-Empfänger verachten, dieses Buch in die Hände bekommen." Jost Burger, www.changeX.de, 6. November 2009
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