Wie oft soll ein erwachsener Sohn seine Mutter besuchen? Muss sich eine Tochter finanziell an der Pflege ihres Vaters beteiligen? Sind Kinder ihren Eltern überhaupt etwas schuldig? Die Bindung an die Eltern ist die einzige Beziehung, die wir nicht wählen können. Klug und zugänglich schildert die Philosophin Barbara Bleisch diese existenzielle und zugleich komplizierte Beziehung. Sie beschreibt, warum aus ihr keine Pflicht erwächst, es aber dennoch ein Glück sein kann, sich um seine Eltern zu bemühen.
Die Bestsellerautorin Barbara Bleisch zeigt, wie Philosophie helfen kann, das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern zu klären
Longseller mit über 100.000 verkauften Exemplaren!
Wir sind unseren Eltern nichts schuldig – gute Beziehungen entstehen freiwillig
Für Leser:innen von Stefanie Stahl, Wilhelm Schmid und Rüdiger Safranski
Barbara Bleisch
Barbara Bleisch lebt mit ihrer Familie in Zürich und ist Mitglied des Ethik-Zentrums der Universität Zürich, wo sie auch als Dozentin tätig ist. Seit 2010 moderiert sie die Sendung »Sternstunde Philosophie«, seit 2025 zusätzlich den eigenen Podcast „Zimmer 42" beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Sie ist Co-Intendantin des „Philosophicum Lech“ und gibt im Zsolnay Verlag gemeinsam mit Konrad Paul Liessmann die gleichnamige Buchreihe heraus. Bei Hanser erschienen: »Warum wir unseren Eltern nichts schulden« (2018), »Kinder wollen. Über Autonomie und Verantwortung« (2020) und »Mitte des Lebens. Eine Philosophie der besten Jahre« (2024).
Abhängigkeit Alternde Gesellschaft Altersheim Autonomie Bertrand Russell Beziehung Beziehungen Bindung Byung-Chul Han Demenz Die Kunst des Liebens Dieter Thomä Elternschaft Enttäuschung Erich Fromm
"Es ist spannend, der Philosophin beim Durchdeklinieren eines ebenso alltäglichen wie vertrackten Problems zuzusehen." Adrian Daub, Neue Zürcher Zeitung, 14.03.18
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