Der prophetische Essay über Tech-Oligarchen, Macht und Boy Gangster vom Autor von »Schöne neue Welt« – »Vergessen Sie Orwell, lesen Sie Huxley!« Philipp Blom
Mit gespenstischer Klarsicht nahm Aldous Huxley schon 1946 unsere Gegenwart vorweg: Durch technologischen Fortschritt konzentriert sich politische Macht plötzlich in den Händen weniger. In Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs haben Nationalismus und geopolitische Machtspiele Hochkonjunktur, während Demokratie und Solidarität leiden. Stilistisch brillant beschreibt Aldous Huxley das aufziehende Zeitalter einer Tech-Oligarchie – einer Welt, in der Boy Gangster in den Regierungen sitzen und das Recht des Stärkeren die Freiheit aller bedroht. Huxleys prophetische Intervention war 80 Jahre lang verschollen. Heute trifft sie mitten ins Mark.
Die große Wiederentdeckung nach 80 Jahren
Ein prophetischer Essay des Autors von Schöne neue Welt
Tech-Oligarchen, Macht und Boy Gangster: der Meister der dystopischen Literatur als klarsichtiger Zeitkritiker
Aldous Huxley
Aldous Huxley, 1894 geboren, war ein britischer Philosoph und Autor und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Moderne. Zu den zentralen Themen seines Werks gehört die kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaftssystemen und ihren Normen und Zwängen, mit Konsum und Kapitalismus sowie den Folgen von technologischem Fortschritt. Sein bekanntester Roman Schöne neue Welt gilt als Klassiker der dystopischen Literatur und Science-Fiction. Huxley starb 1963 in Los Angeles.
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»Ein dicht und brillant komponierter Essay.« Wolfgang Müller-Funk, Die Presse, 03.01.26
»Aus der Erfahrung des Kriegs entwirft Huxley auf knapp hundert Seiten das Bild einer Zeit, die aus den Fugen geraten ist, und warnt vor einer Zukunft, in der sich Macht immer mehr konzentrieren wird.« Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung, 06.12.25
»Wie jeder gute Prognostiker besaß Huxley das Talent zum Hochrechnen aus dem Offensichtlichen.« Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 25.11.25
»Huxleys Analyse liest sich wirklich so als hätte er sie heute Früh auf die Frontseite der New York Times oder des Guardian gestellt.« Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 19.11.25
»Beklemmend aktuell ... Huxleys knapper und dennoch hochspannender Text ist ein Aufruf zu Wachsamkeit und Engagement.« Michael Meyer, Deutschlandfunk, 17.11.25
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