Jenseits von Klischee, Konkurrenz und Kitsch blickt Tiffany Watt Smith mit frischem feministischem Blick auf ein Jahrhundert weiblicher Freundschaft und Solidarität.
Frauen sind in ihren Freundschaften entweder unzertrennliche Besties oder fiese Intrigantinnen, so wird es in Filmen und Serien zumindest suggeriert. Bedeutende, tiefe Bindungen traute man lange Zeit nur Männern zu. Diesem Zerrbild sagt die Emotionshistorikerin Tiffany Watt Smith den Kampf an. Dafür befragt sie Archive, die Literatur und immer wieder sich selbst. Aufrichtig berichtet sie von der Enttäuschung über Freundschaften, die sang- und klanglos enden, zeigt aber auch Gemeinschaften, in denen Freundinnen verlässlich und solidarisch füreinander da sind. Sie zeigt eindrücklich, wie komplex und vielgestaltig Freundschaften von Frauen schon waren, lange bevor sie bürgerliche Rechte besaßen. Dieses Buch erzählt auf unterhaltsame Weise davon, dass zwischen Aristoteles und den Spice Girls tatsächlich eine Revolution stattgefunden hat.
"Watt Smith führt uns von mittelalterlichen Klöstern zu Bridget Jones, von Fabrikarbeiterinnen zu Friends, von den Suffragetten zu Sex and the City" Times Literary Supplement
Ein frischer feministischer Blick auf beste Freundinnen und weibliche Solidarität
Jenseits von Klischee, Konkurrenz und Kitsch - warum Frauenfreundschaften so viel mehr sind, als die Popkultur uns glauben lassen will
Tiffany Watt Smith
Tiffany Watt Smith ist Dozentin für Kulturgeschichte an der Queen Mary University of London. Im Jahr 2024 wurde sie zum Fellow der Royal Historical Society gewählt. Sie spricht regelmäßig als Expertin in der BBC und hält öffentliche Vorträge. Ihr TED-Talk »The History of Human Emotions« wurde mehr als 4,6 Millionen Mal angesehen.
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»Sie erzählt von Tiefe und Solidarität, aber auch von Enttäuschungen und Brüchen.« Lina Dornheim, mariclaire, 8.6.2026
»Großartiges Sachbuch!« Meike Schnitzler, Sara, Frühjahr 2026
»Die Stärke ihres neuen Buchs liegt in der Kombination der Genres Sachbuch und Autobiografie.« Christina Vettorazzi, Falter Bücherfrühling, März 2026
»Diese Vorstellungen über Bord zu werfen lohnt sich. Das zeigt uns die Autorin anhand vieler Beispiele weiblicher Allianzen, die trotz Konflikten fortbestehen... Ein ermutigendes Plädoyer.« Eva Geding, ORF, 8.3.26
»Eine Liebeserklärung an die Frauenfreundschaft!... Ein ganz großartiges Buch... Es entsteht ein ganz vielfältiges Bild, eins das aufräumt mit den großen Erwartungen.« Kim Kindermann, Deutschlandfunk Kultur, 24.2.26
»Ihr Buch ist beides: die historische Erkundung weiblicher Freundschaften sowie der Diskurse über dieselben; aber auch eine Betrachtung der eigenen Freundschaften.« Marlen Hobrack, Die Welt, 23.2.26
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