Der erste Roman der Sachbuch-Bestsellerautorin Şeyda Kurt – so wie sie hat noch niemand erzählt von unserer Gegenwart und ihren Wunden und ihrer Pracht.
Der Ort ist ein Stadtviertel. Die Zeit ist die Apokalypse. Das glauben jedenfalls immer mehr, angestachelt von einer durchs Netz rasenden Prophezeiung. Durch das wilde, kaputte Viertel, in dem man trotz allem zusammenhält, streift währenddessen die junge Sanya, eine Pistole im Rucksack – bis sie eines Tages eine seltsame Gestalt trifft.
Zwischen furiosem Epos und buntestem Pop, zwischen existenzieller Oper und wärmster Soap-Opera fragt Şeyda Kurt, welche Chancen im Zerfall aller Ordnungen liegen. Sanya und ihre schillernde Wahlfamilie sind tief verstrickt in die über Grenzen und Zeiten reichende Geschichte ihrer Gemeinschaft. Können wir anders leben? Aufwühlend, klug und alles verändernd ruft dieses Ereignis von einem Romandebüt: Ja.
»Das Lesen war eine fast körperliche Erfahrung, derart habe ich mitgefiebert. Etwas in diesem Meisterwerk ist tief in uns allen verankert.« Joy Denalane
Sind wir in einer diffusen Gegenwart gefangen? Freier als in Zeit der Monster kann man darauf nicht antworten
Der erste Roman der Sachbuch-Bestsellerautorin Şeyda Kurt
Die Politik redet verächtlich von abgehängten Vierteln – dieser Roman feiert seinen Stadtteil
Şeyda Kurt
Şeyda Kurt, geboren 1992 und aufgewachsen in Köln-Kalk, arbeitete u. a. für Zeit Online und Deutschlandfunk Kultur sowie für Podcasts, etwa mit der preisgekrönten Produktion »190220 – Ein Jahr nach Hanau«. Sie kuratierte u. a. für das Literarische Colloquium Berlin und das Goethe-Institut, moderiert die Gesprächsreihe »What a Crime« am Schauspielhaus Bochum, verfasste gefeierte Theatertexte und war Mitherausgeberin des Sammelbandes »Spiel*Kritik. Kritische Perspektiven auf Videospiele im Kapitalismus«. 2021 erschien ihr Bestseller »Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist«, 2023 der Bestseller »HASS. Von der Macht eines widerständigen Gefühls«. Auf Instagram folgen ihr über 70.000 Menschen.
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»In ihrem fulminanten Debüt legt Şeyda Kurt Utopien frei, die viel zu lange versumpft sind.« Anja Kümmel, Tagesspiegel, 21.07.26
»Ein außergewöhnliches Stück Literatur, das alle gewohnten Pfade verlässt und Gemeinschaft und Solidarität beschwört.« Sally-Charell Delin, SR, 21.07.26
»Şeyda Kurt hat ein aberwitziges Pop-Epos geschrieben, das zum richtigen Kracher wird.« Florian Schmid, Der Freitag, 21.07.26
»(...) zutiefst politisch und höchst aktuell.« Andrea Geißler, HR, 24.07.26
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